Insektengift-Allergiker sollten sich jetzt auf die kommende Bienen- und Wespensaison vorbereiten. Dazu gehört zwingend eine Notfallapotheke.
In ein solches Notfall-Set gehörten ein Antihistaminikum, Cortisonpräparate und Adrenalin zur Selbstinjektion. «Zudem sollte der Kontakt mit den Tieren gemieden werden», erklärt Prof. Bernhard Przybilla, Dermatologe an der Universität München.
Der Saisonbeginn sei abhängig von den Witterungsbedingungen, sagte der Experte. Bienen gibt es ihm zufolge oft schon im Frühling vermehrt, während Wespen erst im Hochsommer in größerer Zahl unterwegs sind.
«Eine richtige Pause gibt es aber nicht. Ist der Winter warm, können die Insekten auch zu dieser Jahreszeit auftauchen», sagte Przybilla. Vor allem bei einer schwülen Witterungslage stechen die Tiere häufig zu. Ratsam sei es daher auch, Insektengitter an Fenster und Türen anzubringen.
Auch sollten Allergiker mit weiteren Schutzmaßnahmen vertraut sein. So würden Bienen und Wespen besonders von schwarzer Kleidung angelockt. Außerdem rät der Allergologe, niemals barfuß auf einer Wiese spazieren zu gehen, da einige Wespen im Boden leben.
Begegnen Allergiker einem Insekt, sollten sie auch nicht wegrennen. Durch hektische Bewegungen werden die Tiere Przybilla zufolge nämlich erst recht dazu animiert, zuzustechen.
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