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Pollenallergie
Eine Pollenallergie ist nicht nur lästig - sie kann unter Umständen auch zu Problemen im Job führen. © dpa

Pollenallergie kann auch im Job lästig werden

Entzündete Augen und häufiges Niesen sind nicht nur lästig, sondern können auch die Aufmerksamkeit am Arbeitsplatz beeinträchtigen.

Eine Pollenflugallergie lässt sich nach Angaben von Jörg Feldmann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund zwar mit sogenannten Antihistaminika behandeln. Allerdings sind Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder verringerte Konzentrationsfähigkeit möglich. «Das ist vielleicht nicht unbedingt im Büro problematisch, aber zum Beispiel beim Bedienen von Maschinen», sagte Feldmann.

Betriebsarzt ansprechen

Bei neueren Präparaten seien die Beeinträchtigungen allerdings inzwischen geringer. Ein Blick auf den Beipackzettel empfiehlt sich Feldmann zufolge aber in jedem Fall. Bei anhaltenden Problemen mit der Allergenbelastung am Arbeitsplatz sei auch der Betriebsarzt ein guter Ansprechpartner.

Fenster zu auch im Büro

Das Mittel der Wahl zur Ersten Hilfe gegen Allergiesymptome lautet «Fenster schließen». In schweren Fällen sei es eine Überlegung wert, ob eine Klimaanlage mit Pollenfilter infrage kommt. Unbedingt ernst zu nehmen sei eine Allergieerkrankung, wenn gleichzeitig bei erhöhter Belastung der Luft, zum Beispiel durch Rauch, gearbeitet wird. «Entzündete Atemorgane reagieren dann umso empfindlicher», warnte Feldmann.

Quelle: dpa
(Bilder: Grüne Woche Berlin; dpa)