Wer bei sich eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit vermutet, sollte sich nicht auf einen sogenannten IgG-Test verlassen.
Wer bei sich eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit vermutet, sollte sich nicht auf einen sogenannten IgG-Test verlassen, sagte Jörg Kleine-Tebbe von der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie in Frankfurt im August 2011. Die mit dem IgG-Test im Blut nachgewiesenen IgG- und IgG4-Antikörper seien eine normale Reaktion auf bestimmte Lebensmittelbestandteile und deshalb ein häufiges Testresultat- auch bei gesunden Menschen. Die IgG-Bestimmung habe aber keinen diagnostischen Wert.
Gesunde würden dennoch aufgrund solcher «dubiosen IgG-Tests» völlig unnötig auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten. Zwar vermuten rund 20 Prozent der Bevölkerung Kleine-Tebbe zufolge bei sich eine Unverträglichkeit bestimmter Nahrungsmittel, aber nur bei zwei Prozent werde eine Allergie nachgewiesen. Ein IgG-Test zum Nachweis einer Nahrungsmittelallergie sei daher Geldverschwendung.
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