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Diäten: Wie man gute Abnehmprogramme erkennt
Zu viele Pfunde auf der Waage? Ein Diät-Programm hilft. Das sollte aber nicht nur auf Schlankheitspillen beruhen. © dpa

Diäten: Wie man gute Abnehmprogramme erkennt

Viele Diäten befördern nur den Jojo-Effekt oder sind gar gesundheitsschädlich. Eine Checkliste hilft bei der Suche nach einem seriösen Diät-Pogramm.

Wer mit einem Diätprogramm dem Bauchspeck zu Leibe rücken will, sollte die verschiedenen Angebote genau unter die Lupe nehmen. Mit einer neuen Checkliste der Verbraucherzentrale Bayern können Verbraucher Schlankheitsstudios und Abnehmkurse auf ihre Seriosität hin überprüfen.

Diäten ohne Schlankheitspillen

Ein gutes Abnehmprogramm komme ohne Schlankheitspillen und Nahrungsergänzungsmittel aus, biete den Abnehmwilligen eine ärztliche Betreuung und werde von qualifizierten Experten wie Ärzten oder Ernährungswissenschaftlern geleitet, erklärt Andrea Danitschek von der Verbraucherzentrale Bayern.

Zahlt die Krankenkasse das Abnehmprogramm?

Qualitativ hochwertige Abnehmprogramme sind der Checkliste zufolge zum Beispiel daran zu erkennen, dass Krankenkassen oft einen Teil der Kosten erstatten.

Diät-Speiseplan sollte nicht zu exotisch sein

Die Speisepläne sollten leicht in den Alltag eingebaut werden können, ohne Verbote von Lebensmitteln.

Gut: Programm, dass Ernährung langfristig umstellt

Vor kurzfristig angesetzten Radikaldiäten warnt Danitschek. Besser sei es, auf Programme zu setzen, mit der die Ernährung umgestellt wird. Die Energiezufuhr solle am Tag nicht unter 1000 Kilokalorien liegen, da sonst Heißhungerattacken jeden Erfolg zunichtemachten.

Checkliste der Verbraucherzentrale Bayern: Download als pdf  


Quelle: kra/dpa
(Bilder: Grüne Woche Berlin; dpa)