Eine Untersuchung zeigt: Angekohlte Würstchen und stark gebratene Steaks sind gefährlich.
Im April 2009 gab das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg die Ergebnisse einer Studie zum Krebsrisiko beim Grillen bekannt.
Für die Studie wurden die Essgewohnheiten von 4484 Menschen untersucht. Dabei sei ein klarer Zusammenhang zwischen der Vorliebe für stark Gebratenes und der Häufigkeit von Adenomen (Gewebeveränderungen im Darm) festgestellt worden, so die Forscher.
Beim Grillen oder Braten entstehen heterozyklischen aromatischen Amine. Diese steigern erheblich das Risiko, bestimmte Gewebeveränderungen im Dickdarm zu entwickeln. Diese Polypen sind häufig Vorstufen für Dickdarmkrebs, so das DKFZ.
In die aktuelle Risikoanalyse wurden diejenigen Heidelberger EPIC-Teilnehmer einbezogen, in deren Darm entweder ein Adenom festgestellt worden war oder bei denen eine solche Gewebeveränderung durch eine Darmspiegelung sicher ausgeschlossen werden konnte. Die Untersuchung war Teil einer europaweiten EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) zu Ernährungsfaktoren und Krebs.
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