Auf einem Hof in Niedersachsen sind wieder Dioxin-belastete Eier festgestellt worden. Ob sie auch in Berlin in den Handel gelangten, ist bislang noch unklar.
Aus Niedersachsen sind erneut mit Dioxin und PCB belastete Eier in den Handel gelangt. Die inzwischen gesperrte Ware stamme von einem konventionellen Freilandhof im ostfriesischen Landkreis Aurich, teilte das Landwirtschaftsministerium in Hannover mit. Beim Verzehr bestehe keine unmittelbare Gesundheitsgefahr.
Die Belastung war bei einer für den Vertrieb zuständigen Packstelle in Nordrhein-Westfalen bei eigenen Kontrollen entdeckt worden. Der Hof mit knapp 1000 Hennen wurde gesperrt.
Ob die Eier auch in Berlin in den Handel gelangten, ist bislang noch unklar. In Nordrhein-Westfalen werden die Vertriebswege der bereits in den Handel gelangten Eier noch untersucht. Die Eier tragen die Codierung 1 - DE - 0357412.
Um die Ursache der Belastung zu ermitteln, werde zunächst das Futter untersucht, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Wenn dies als Ursache ausscheide, würden anschließend der Boden und die Wandverkleidung untersucht.
In den vergangenen Monaten waren belastete Eier bereits bei drei Höfen im Kreis Aurich, einem Hof in Oldenburg sowie einem im Emsland festgestellt worden. Auch in Ostwestfalen gab es auf einem Hof Probleme. Anders als bei dem Skandal um Dioxin in Futtermitteln vor eineinhalb Jahren war mit der Nahrung der Tiere in diesen Fällen alles in Ordnung. Als Ursache wurde in mehreren Fällen der Bodenbelag und in einem Fall auch eine Styroporplatte ausgemacht, an der Hühner herumgepickt hatten.
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