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Verschimmeltes Toastbrot
Hier ist nicht mehr viel zu retten: Derart verschimmeltes Toastbrot gehört besser entsorgt. © dpa

Schimmel: Welche Lebensmittel noch essbar sind

Verschimmelte Lebensmittel müssen nicht immer auf den Müll. Bei einigen Lebensmitteln reicht es, die giftige Schimmelstelle großflächig herauszuschneiden.

Der Verzehr verschimmelter Lebensmittel kann der Gesundheit schaden. Denn darin haben sich meist Giftstoffe gebildet. Bei einigen wenigen Lebensmitteln reicht es jedoch, die verschimmelten Stellen großzügig zu entfernen, um den Rest gefahrlos zu essen.

Lebensmittel, bei denen Schimmelstellen herausgeschnitten werden können:

Das betrifft etwa Konfitüren, Marmeladen und Gelees, die mehr als 50 Prozent Zucker oder Zuckeraustauschstoffe enthalten, wie der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn erläutert. Enthalten Konfitüren, Marmeladen und Gelees aber weniger als 50 Prozent Süßungsmittel, sollten sie entsorgt werden.

Ebenfalls noch genießbar seien Hartkäse am Stück und Brotlaibe, wenn einzelne Schimmelstellen weiträumig herausgeschnitten werden.

Welche verschimmelten Lebensmittel auf den Müll gehören

Bei Schimmelstellen und nicht mehr verzehrt gehören folgende Lebensmittel: Obst mit weichen Faulstellen und verschimmelte Nüsse, Frisch-, Weich- und Schnittkäse. Joghurt, Quark, Säfte, Suppen und Soßen gehören benso entsorgt, selbst wenn nur einzelne Schimmelherde sichtbar sind.

Quelle: dpa
(Bilder: Grüne Woche Berlin; dpa)