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Eier-Ausblasen
Zur Sicherheit sollten Kinder Eier nicht mit dem Mund auspusten, sondern dafür Strohhalme benutzen. © dpa

Ostern: Salmonellen-Gefahr beim Eier auspusten

Eier auspusten gehört zu Ostern dazu, aber der Mund sollte mit rohen Eiern nicht direkt in Kontakt kommen. Wie man Eier trotzdem auspusten kann.

Auf der Schale von Hühnereiern können Salmonellen und andere Keime sitzen. Kinder und Erwachsene sollten deshalb mit rohen Eiern nicht direkt in Kontakt kommen und sie keinesfalls mit dem Mund auspusten. Stattdessen sollte man dafür Strohhalme benutzen oder zwischen Lippen un Ei ein Papiertuch legen.

Salmonellen durch Kochen abtöten

Um Salmonellen sicher abzutöten, sollten die Eier mindestens zehn Minuten lang in mehr als 70 Grad heißes Wasser gelegt werden. Auch gekochte Eier sollten möglichst kühl, trocken und sauber gelagert werden. Gekochte und gefärbte Eier aus Geschäften dagegen sind wegen des Schutzlacks mehrere Wochen bei normaler Raumtemperatur haltbar, aber nur wenn die Schale unbeschädigt ist.

Vorsicht bei Färben: Giftgefahr

Generell gilt: Nur saubere und frische Eier verwenden und vorsichtig anbohren. Die ausgeblasenen Eier sollten vor dem Verzieren außen und innen mit lauwarmem Wasser und Spülmittel gereinigt werden.

Wer Ostereier selbst färben will, sollte nur zugelassene Lebensmittelfarben oder natürliche Farbstoffe etwa aus Holunderbeersaft und Roter Beete zu verwenden. Bei anderen Farben und Filzstiften hingegen können die ggf. giftigen Farbstoffe ins essbare Ei gelangen.

Quelle: kra/dpa
(Bilder: Grüne Woche Berlin; dpa)