Apfelmus, Chutneys, Gelee: Selbst Anfänger können das beliebte Obst zu fruchtigen und haltbaren Überraschungen verarbeiten.
Das Apfel-Angebot auf den Märkten wächst derzeit von Tag zu Tag. Wer davon etwas in die kältere Jahreszeit hinüber retten will, kann sich an die alte Kunst des Haltbarmachens wagen. Die einfachste Methode ist, die Äpfel ganz klassisch einzuwecken. Aber es gibt noch viele andere geschmackvolle Varianten der Apfelverarbeitung.
Ob eingeweckte Viertel oder Kompott, Marmelade, Gelee oder Chutney - für alle Methoden der Konservierung gilt: Es muss extrem sauber gearbeitet werden. Das Obst darf auf keinen Fall mit Keimen in Berührung kommen. Sauberes Arbeiten fängt bei den Gläsern an. Sie sollten samt Deckeln und Gummiringen direkt vor dem Einfüllen des Einmachgutes fünf Minuten in kochendem Wasser sterilisiert und anschließend nur noch von außen oder am Rand angefasst werden.
Apfelkompott
Zuerst werden die Äpfel gewaschen, dann geviertelt, vom Kerngehäuse befreit und geschält. Zusammen mit etwas Wasser und einem Schuss Zitronensaft kommen die Apfelstücke in einen großen Topf. Wer beim Einkochen auf Gewürze und weitere Zutaten verzichtet, kann die Äpfel später ganz universell einsetzen. Allerdings: Während der Lagerzeit arbeiten Gewürze und Aromen im Glas weiter. Wer also weiß, dass er seine Äpfel am allerliebsten mit Vanille und Zimt mag, kann diese ruhig bereits beim Einkochen hinzugeben. In jedem Fall werden die Äpfel so lange gekocht, bis sie schön weich sind. Etwa zehn Minuten sollte man einkalkulieren.
Anschließend wird die heiße Apfelmasse bis unter den Rand in die eben sterilisierten Gläser gefüllt, diese werden sofort fest verschlossen. Kühl und dunkel gelagert sind die Apfel-Vorräte dann mehrere Monate haltbar.
Variante Nummer drei: pikante Chutneys. Sie werden im Prinzip wie eingewecktes Kompott zubereitet und sind in sterilisierten Gläsern ebenfalls mehrere Monate haltbar. Neben Äpfeln ist Essig eine wichtige Grundzutat. Ansonsten gilt: Erlaubt ist, was schmeckt. Mit Zucchini oder Quitte, Feigen oder Möhren lassen sich leckere Kreationen zaubern.
Gelee kann auf unterschiedliche Weise hergestellt werden. Wer einen oder mehrere Bäume im Garten hat, der muss sehr viele Früchte auf einen Schlag verarbeiten. Es empfiehlt sich deshalb, die Äpfel zur nächsten Mosterei zu bringen und der fertige Saft kann wahlweise getrunken oder zu Gelee verarbeitet werden. Kleinere Apfelmengen können auch zu weichem Kompott verkocht und durch ein Tuch gegeben werden.
Die süßen Aufstriche können nach Herzenslust variiert werden. Zum Beispiel sind Kombinationen mit Zitronengras sehr lecke. Auch die Blätter von Duftpelargonien oder kleinere Mengen Pfefferminze oder Melisse können mitgekocht werden.
Für süße Aufstriche werden Fruchtstücke mit Gelierzucker aufgekocht, für Gelee ist Saft die Basis. Allerdings sieht man Apfelmarmelade vergleichsweise selten. Ihre Textur ist nicht so schön und der Geschmack recht neutral, aber zusammen mit anderen Früchten entstehen spannende Geschmackserlebnisse.
Tipp:
Mit Holunder oder Brombeeren lässt sich Apfelmarmelade sehr gut aufpeppen.
BerlinOnline Stadtportal Gmbh & Co KG
Karl-Liebknecht-Straße 29
D-10178 Berlin
Tel.: 01805 / 80 77 37
Fax.: 01805 / 00 28 97
(Festnetzpreis 14 ct/min; Mobilfunkpreise maximal 42 ct/min)
info@berlinonline.de
Mehr zum Thema