Japanische Behörden müssen Lebensmittel für den Export in die EU nun vorab auf Radioaktivität prüfen.
Wegen möglicher radioaktiver Belastung dürfen Lebensmittel aus Japan nicht mehr ohne weiteres in die Europäische Union gebracht werden.
Deutschland und die 26 anderen EU-Mitgliedstaaten haben sich am Donnerstag (24.3.2011) auf Zwangskontrollen für Lebensmittel aus zwölf Präfekturen Japans geeinigt. Die Tests auf Radioaktivität müssen bereits in Japan selbst erfolgen, über das Ergebnis wird eine schriftliche Erklärung verlangt.
In Europa soll es zudem stichprobenartig weitere Untersuchungen geben. Von Lebensmitteln aus den anderen 35 Präfekturen des Inselstaats wird ebenfalls ein Teil in den EU-Mitgliedstaaten kontrolliert. Nicht betroffen sind nur Produkte, die bereits vor dem 11. März 2011 hergestellt wurden.
Die neuen Regeln sollen bereits am Wochenende (26./27.3. 2011) im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden und in Kraft treten. Die EU-Kommission betonte, dass es derzeit keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Verbraucher gebe. Die verschärften Kontrollen seien eine Vorsichtsmaßnahme. Zudem werde vergleichsweise wenig Nahrung aus Japan nach Europa exportiert.
BerlinOnline Stadtportal Gmbh & Co KG
Karl-Liebknecht-Straße 29
D-10178 Berlin
Tel.: 01805 / 80 77 37
Fax.: 01805 / 00 28 97
(Festnetzpreis 14 ct/min; Mobilfunkpreise maximal 42 ct/min)
info@berlinonline.de
Mehr zum Thema