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Aufbackbrötchen getestet
Wer Aufbackbrötchen kauft, sollte laut Stiftung Warentest zu tiefgekühlter Ware greifen. © dpa

Welche Aufbackbrötchen sind die besten?

Schmecken tiefgekühlte Aufbackbrötchen besser als ungekühlte Fertigbrötchen? Stiftung Warentest hat sie probiert und nur eine Sorte "sehr gut" gefunden.

Die Experten von Stiftung Warentest haben 21 Sorten von Aufbackbrötchen untersucht. Ergebnis: Die Tiefgefrorenen erwiesen sich als die klaren Favoriten, weil sie meist knusprig und aromatisch waren. Das Urteil über die ungekühlten Aufbackbrötchen lautet dagegen: meist fader Geschmack, nur wenig aromatisch und kaum knusprig.

"Sehr gut" für Coppenrath & Wiese, "mangelhaft" für Harry

Ausgerechnet Harry, eine bedeutende Großbäckerei, liefert laut Warentest mit den "Meister Krüstchen" die schlechtesten Aufbackbrötchen und erhielt im Test ein "Mangelhaft". Daneben gab es noch zwei "ausreichende", sieben "befriedigende" und zehn "gute" Produkte. Sieger und als einzige "sehr gut" fanden die Tester die tiefgekühlten Brötchen "Unsere Goldstücke" von Coppenrath & Wiese.

Tiefgefrorene waren knuspriger

Insgesamt erwiesen sich die Tiefgefrorenen als klare Favoriten, weil sie oft sehr knusprig und intensiv aromatisch sind. Sie werden zu etwa 97 Prozent fertig gebacken, der Verbraucher wärmt sie praktisch nur noch auf. Ungekühlte Aufbackbrötchen sind praktischer, haben aber aufgebacken meist Makel an Kruste und Krume. Hier schneiden nur "Unsere Besten" von Sinnack sensorisch "gut" ab.

Keine Beanstandungen bei Schad- und Zusatzstoffen

Positiv bewertet die Stiftung, dass fast alle getesteten Produkte kaum Schadstoffe enthielten. Die Tester fanden kaum Kadmium und Blei, Schimmelpilzgifte oder Acrylamid waren ebenfalls kein Problem. Auch bei den Zusatzstoffen gab es keine größeren Beanstandungen. Ganz ohne Zusatzstoffe kommen allerdings nur einige der besten und die Brötchen mit Bio-Siegel aus.

Quelle: kra/warentest/dpa
(Bilder: Grüne Woche Berlin; dpa)