Die Internationale Grüne Woche Berlin vom 21. bis 30. Januar 2011 bietet Gourmets und Entdeckern die einzigartige Chance, sich an nur einem Tag einmal rund um die Welt zu schlemmen.
Über 50 Länder präsentieren ihre landestypischen, kulinarischen Spezialitäten- Kosten, Testen und Probieren sind ausdrücklich dabei erwünscht. Die Liste zeigt von A bis Z, welches Land wo auf der Grünen Woche was für kulinarische Spezialitäten anbietet.
Afghanistan wird sich 2011 erstmals mit einem Gemeinschaftsstand von 16 lokalen Unternehmen vorstellen. Zu den Spezialitäten zählen Safran aus Herat, frische Granatäpfel aus Kandahar, getrocknete Rosinen und Aprikosen, Kräuter, Gewürze, Kreuzkümmel, Walnuss- und Mandelöl sowie ein besonderes, von einer Gemeinschaft von 650 Bauern produziertes Rosenöl.
Zu einem edlen Rindersteak oder einem zarten Filet aus Argentinien passt die würzige „Chimi-Churri“-Soße ganz hervorragend. Für die nächste Grill-Saison kann sie auch als Marinade verwendet werden und verspricht südamerikanisches Feuer im heimischen Garten.
Bei Armenien steht der landestypische Brandy im Vordergrund, der seit über 100 Jahren mit herausragender Qualität hergestellt wird. Selbst Winston Churchill soll so begeistert gewesen sein, dass er angeblich einen seiner MI 5 Leute damit beauftragt hatte, ihn auch zu Zeiten des Kalten Krieges mit armenischem Brandy zu versorgen.
Am Stand von Aserbaidschan können Besucher Cognac, Granatapfelsaft, Honigbrot, verschiedene Nuss- und Obstsorten sowie Tafel- und Mineralwasser probieren.
Australien (Halle 18) lockt mit Premium-Weinen und Edel-Steaks. Die „Down-Under-Version“ heißt Wagyu, das 200-Gramm-Steak kann man am Stand verkosten. Für diejenigen, die es lieber rustikal mögen, gibt es den Kroko-Känguruh-Strauß-Spieß, ebenfalls im Angebot sind der Känguruh-Braten im Brötchen und die Känguruh-Bockwurst.
Allerfeinste Delikatessen aus Belgien sind allemal eine kalorienhaltige Sünde wert. Belgische Pralinen und Trüffel werden durch eine gehaltvolle, kräftige Mischung feinster Zutaten veredelt.
Bulgarien bringt gefrorene Früchte und Gemüse, getrocknete Tomaten, Zwiebeln, Pilze und Kräuter, lösliche Getränke, Honig- und Bienen-Produkte sowie als besondere Spezialitäten Extrakte und Substrate von Schnecken und verarbeitete Schnecken nach Berlin.
Am Stand von Dänemark kann der Besucher Softeis aus Rote-Beete-Saft und Pölser Hotdog mit original Rotwurst kosten.
Aus Deutschland werden deftige Spezialitäten und süße Verführungen von der Küste bis zu den Alpen präsentiert. In der Länderhalle Deutschland stellen 13 Bundesländer ihre regionaltypischen Produkte und Gerichte vor.
Ecuador präsentiert traditionelle Produkte aus ökologischem Anbau von Kleinbauern wie Kaffee und (Edel-)Kakao, Marmelade aus seltenen tropischen Früchten, Snacks und andere verarbeitete Produkte aus andinen Hülsenfrüchten wie Chocho (eine Art Lupinenkerne) und Getreidesorten wie Quinoa und Amaranth.
Estland tischt Fleisch- und Milchprodukte auf, aber auch Appetitliches aus dem Meer wie frische Krebstiere, Muscheln, geräucherten Fisch und Fischkonserven.
Luftgetrocknete Salami, die in der Provence oder in den Alpen reift, ist eine Spezialität aus Frankreich. Sornins Provencals sind reich gewürzte provenzalische Salamipralinen, die sich als echte Leckerbissen erweisen.
Ghana präsentiert seine DjuDju-Biere. DjuDju bezeichnet den aus Westafrika stammenden Ursprung des Voodo-Kults. DjuDju wird nach uralten Rezepten und Traditionen in großen Tontöpfen hergestellt und den Gästen in Calabash-Schalen gereicht. DjuDju-Bier gibt es in den Geschmacksrichtungen Banane, Passionsfrucht und Mango.
Georgien möchte die Besucher der Grünen Woche mit besonders edlen Tropfen überraschen. Das besondere am georgischen Wein ist die weitestgehende Herstellung mit authochtonen Trauben, also den Ursprungstrauben. Rotwein wird hier insbesondere aus der Saperavitraube, Weißwein aus der Tsindandali-Traube und Sekt aus der Chinuri-Traube produziert.
Das Kerngeschäft ist der Vertrieb von Gilchrist's Toffee's & Fudges in Europa. Hinzu kommen Produkte wie Tees, Kartoffelchips von Walkers, Schokoladen und Kekse, Marmeladen und mehr.
Indien bietet einige der besten Teesorten der Welt, die auf den Teeplantagen in Assam, Darjeeling, Sikkim, Nepal oder Nilgiri in Südindien wachsen. Zur Grünen Woche gibt es Ayurvedischen Tee mit erfrischendem Ingwergeschmack sowie Gewürztees der indischen Yogis.
Irland ist mehr als Guiness-Bier! Z B. wird seit dem Jahr 1792 Beamish als einzig authentisches irisches Stout exklusiv in Irland gebraut- und auf der grünen Woche angeboten.
Neben Pralinen mit Grappa, Zitronenlikör und Cappuccino werden verschiedene Sorten italienischer Salami, Speck aus Lodi sowie Parmaschinken mit und ohne Knochen angeboten. Typische italienische Produkte wie Oliven, Pesto, Basilikum, Sardellenfilets, gefüllte Tomaten und Champignons werden ebenso zu kosten sein wie Wildschwein-, Hirsch- und Trüffelspezialitäten.
Kanada bietet Wildlachse, zu deren Veredelung ausschließlich natürliche Zutaten verwendet. Dazu gibt es Moosehead-Bier, Black Velvet-Whisky, Iceberg-Wodka – hergestellt mit Wasser aus 12.000 Jahre alten Eisbergen aus der kanadischen Arktis.
Kenia empfängt Besucher mit einer Tasse guten Tee und bietet zum Beispiel Kiondos an, farbenfrohe Taschen aus Sisal.
Kirgisistan präsentiert Nüsse, getrocknete Früchte und Beeren, Gewürzkräuter und Tees sowie Honig, Konfitüre und landestypische Getränke.
Kroatien reicht den Messebesuchern hauptsächlich verschiedene Sorten von Weinen aus Dalmatien und Brandy aus Slavonien.
Lettland stellt sein Uzava-Bier vor. Es ist nicht pasteurisiert und wird nach den Traditionen der Vorfahren gebraut. Daneben werden verschiedene Beeren, Pilze , Wachteln und Wachteleier angeboten.
Libanesische Küche wird mit Scharwarma, Hommus, Tabouli, Falafel und Weinblättern serviert, ebenso Blätterteigblumen mit Nüssen gefüllt, Dattelfinger, Grießgebäck mit Pistazien, köstliche Sesamkekse und dazu arabischer Mokka mit Kardamom.
Das kleine baltische Land wird sich auf der Grünen Woche mit Spezialitäten nach uralten Rezepten präsentieren. Besucher können geräuchertes Fleisch, Honig oder herzhaftes Brot, das nach einem besonderen Familienrezept gebacken wird, probieren.
Auf eine lange Weinbautradition kann Luxemburg zurückblicken. Mit edlem Ebling, frischen Riesling oder seltenem Auxerois stellt sich die Familie Sauerwein vor, die schon seit 1652 Weine anbaut.
Die Inselrepublik Malta wartet in Halle 18 mit der würzigen Tomatenpaste „Kunserva“, dem aus Schafs- und Ziegenmilch gewonnenen Gbejna-Käse und mit Wilder-Thymian-Honig auf genussfreudige Besucher. Wichtigstes Exportprodukt sind jedoch Kartoffeln, die meist über die Niederlande nach Deutschland gelangen.
Das Königreich Marokko wird erstmals wieder nach zehn Jahren mit einem Gemeinschaftsstand vertreten sein. Der Länderstand wird in Form eines Souks aufgebaut, der in einer arabischen Stadt das Marktviertel mit engen Gassen und kleinen Geschäften verkörpert. Hier wird es Fleischgerichte von verschiedenen Schafsrassen, Gewürze wie Safran, saftige Clementinen, beste Oliven- und Arganöle und viele weitere typisch marokkanische Produkte zum Kosten und Kaufen geben.
Dort, wo der Pfeffer wächst, gedeihen auch andere schmackhafte Kräuter und Gewürze: Madagaskar bringt zur Grünen Woche nicht nur die scharfen schwarzen, weißen und grünen Pfefferkörner mit, sondern überrascht mit milden Muskatblüten, edlem Madagaskar-Cacao und feurigem Galgant.
In Moldawien ist die Landwirtschaft der wichtigste Wirtschaftsfaktor. Auf den fruchtbaren Schwarzerdeböden wachsen Wein, Obst- und Gemüse, Weizen und Sonnenblumen, aber auch Tabak und Rosen für duftendes Rosenöl.
Nepal bietet Hochland-Tee an, der im höchstgelegenen Teeanbaugebiet der Welt wächst. Das natürliche Herstellungsverfahren, die Auswahl der besten Teeblätter und der ökologische Anbau garantieren ein unverwechselbares Aroma der Schwarz- und Grünteevariationen.
In Neuseeland begann der Weinanbau um 1819 durch britische Siedler und Missionare. Die Spezialität des Inselstaates im Südpazifik ist der Chardonnay, der sowohl in einer farbintensiven und kräftigen Variante als auch als fruchtiger und milder Wein ausgebaut wird.
Großen Wert legen die Niederlande, auf einwandfreie Qualität und große Transparenz bei der Produktion von Lebensmitteln – ob bei Kalbsfleisch, frischem Obst und Gemüse oder dem berühmten Holland-Gouda sowie Fisch-Spezialitäten.
Mit einer großen Bandbreite an Produkten stellt sich Norwegen vor. Die Palette reicht vom Fleisch des Lofotenlamms über Schafschinken, warm geräucherten Saibling, handgeschälten Krabben und norwegischen Käse wie Jarlsberg, Snofrisk, Ridder bis hin zu Geiranger Schokolade mit Ziegenkäse und Erdbeeren.
Für seine ausgezeichnete Küche ist Österreich bekannt. Beim 50. Auftritt auf der Grünen Woche locken österreichische Bergkäsespezialitäten und Tiroler Speck und Wurstwaren aus der Alpenrepublik die Gourmets an. Darüber hinaus werden steirisches Kürbiskernöl und Spezialitäten aus der Wachauer Marille gereicht.
Am Stand von Peru können Besucher der Grünen Woche im wahrsten Sinne des Wortes ihr „blaues Wunder“ erleben. Cocktails und Erfrischungsgetränke aus blauem Mais lassen auf ein kulinarisches Experiment hoffen.
Polen ist das Partnerland der Grünen Woche 2011. Unter dem Motto „Polska schmeckt!“ stellt das Land traditionelle Speisen vor. Z.B. die berühmte polnische Gans oder den polnischen Weißkäse. Masuren und Ermland bringen Ziegenkäse, geräucherte Wurst und beste polnische Obstliköre mit nach Berlin. Dazu wird aus Lubuskie Wein von Zielona Góra gereicht.
Ruanda feiert 2011 sein Debüt auf der Grünen Woche. Der Staat aus dem Osten Afrikas wird Antilopen-, Krokodil- und Springbockspieß sowie Straußensteaks reichen, zubereitet als afrikanisches Barbecue, dazu gibt es vegetarische Samosas (Gemüseteigtaschen), als Beilagen Maniok, Couscous und Kochbananen, wahlweise mit scharfer Piri-Piri- oder Erdnuss-Soße.
Rumänien bringt eine große Auswahl von frischem Apfel- und Pflaumenmus, Naturprodukte ohne Zuckerzusatz und chemische Konservierungsstoffe, sowie Trockenfrüchte und -gemüse durch natürliches Dörren (Äpfel, Birnen, Pflaumen, Zwiebeln, Pastinak, Mohrrüben, Sellerieblätter, Petersilie) nach Berlin.
Wie in den letzten Jahren präsentiert sich Russland mit der größten ausländischen Beteiligung. Die Besucher können geräucherte Hirschwurst kosten, Preiselbeere-Saft trinken, der in der Tomsk-Region im Herzen von Sibirien hergestellt ist, sowie Tee mit natürlichem baschkirischen Honig trinken.
Als „kulinarische Nation“ präsentiert sich Schweden auf der Grünen Woche. Neue Ansätze in der Kochkunst werden mit traditionellen und authentischen Zubereitungsweisen kombiniert – ein Erfolgsrezept, mit dem Schwedens Küche in der jüngeren Vergangenheit punkten konnte.
Mit süßen Köstlichkeiten verführt die Schweiz. Die Eidgenossen bringen eine Vielzahl von Delikatessen mit: Bündnerfleisch und Rauchwürste, Schokolade von Cailler und Kägi-Fret, Biokäse, diverse Rot-, Weiss- und Schaumweine, Spirituosen wie Absinth, Williams, Kirsch, Appenzellerlikör und weitere gebrannte Wasser.
Serbien präsentiert sich auf der Grünen Woche vor allem mit Gemüse aus den besten Anbaugebieten des Landes, vor allem Kartoffeln und verschiedenen Paprikasorten.
Die Slowakische Republik setzt ganz auf ihre Steiger Brauerei, die älteste des Landes und im Jahr 1473 gegründet.
Slowenien exportiert vor allem Milch- und Fleischprodukte nach Deutschland. Der Agrarsektor ist ein wichtiger Wirtschaftsbereich des südosteuropäischen Landes. Die ursprüngliche Küche mit seiner Vielfalt an herzhaften Gerichten können Grüne-Woche-Besucher live genießen.
Ein besonderes landestypisches Produkt aus Spanien ist Sherry. Nur Weine aus dem andalusischen Städtedreieck Jerez de la Frontera, Sanlúcar de Barrameda und El Puerto de Santa Maria dürfen weltweit als Sherry bezeichnet werden.
In Südafrika ist Rooibusch-Tee ein beliebtes Volksgetränk, das zu jeder Tages- und Nachtzeit getrunken wird. Rooibusch-Tee ist koffeinfrei und tanninarm und von würzig-süßem Geschmack. In den Hallen 18, 13 und 14 finden sich die weltberühmten südafrikanischen Weine.
Syrien präsentiert sich mit frisch gepresstem Olivenöl und Honig aus den felsigen Regionen des arabischen Wüstenstaates.
Bei vielen Urlaubern beliebt ist die authentische Küche Thailands. Erstmals kommen die Grüne-Woche-Besucher in den Genuss von Curry-Cake, einer Spezialität, die von den Einheimischen nachmittags gerne zu einer Tasse Tee verspeist wird. Zum Herunterspülen bieten sich exotischer Tamarinden- und Lycheesaft oder aber ein Singha-Bier an.
Nationalgetränk, Exportschlager und „Urquell“ der Kultur ist Bier für die Tschechische Republik. Auf der Grünen Woche werden Staropramen, Pilsner Urquell, Hols und Koutská angeboten.
Tunesien schöpft aus einem Reservoir an süßen Köstlichkeiten. Ob Griesgebäck mit Dattelfüllung, Beignets in Sirup oder Schmalzgebäck – für Fans der süßen Kleinigkeiten wird viel geboten.
Die Türkei überrascht die Grüne Woche-Besucher mit der „glücklichen Frucht“, der sehr gesunden Goji-Beere. Dieser wird eine gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen. Sie gilt sogar als „Anti-Aging-Beere“.
Die Ukraine ist nicht umsonst als Kornkammer Europas bekannt. Auf den fruchtbaren Schwarzerdböden wachsen Weizen und Gerste aber auch Kartoffeln, Obst und Gemüse, Sonnenblumen und Zuckerrüben.
Handgemachten Rétes bringt Ungarn mit zur Grünen Woche. Dieser Strudel wird aus besonders dünnem Teig gebacken und mit Quark, Mohn, Obst oder auch herzhaft mit Kraut gefüllt. Natürlich können hier auch Paprika und Ungarische Salami probiert werden.
Aus den USA werden klassische Schleckereien präsentiert. Das Angebot umfasst nach amerikanischer Art hergestellte Eiskrem, Sundaes, Milkshakes, Muffins, Brownies, Cakes, Sweets, Treats sowie Frozen Cocktails in vielen Variationen.
Häppchen der exotischen Art gibt es am Stand von Vietnam. Eine außergewöhnliche Spezialität ist der Grünklebreis mit Kokos. Dieser Reis ist grün, weil er vor der eigentlichen Ernte gewonnen und anschließend in der Sonne getrocknet wird.
Mit einer schier unglaublichen Auswahl an unterschiedlichen Wodka-Variationen wartet Weißrussland auf. Ob mit Ginseng, Pfeffer oder sogar mit Birkenknospen – der klare Umtrunk gehört traditionell zu einem deftigen Essen dazu.
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