Umweltamt findet radioaktiv belastete Pilze aus Osteuropa.
Über 25 Jahre Jahre nach der Explosion des Atomkraftwerks in Tschernobyl sind Pilze aus Osteuropa noch immer radioaktiv belastet. Das hat das Landesumweltamt in Mecklenburg-Vorpommern bei einer Untersuchung herausgefunden.
Das Umweltamt habe während der routinemäßigen Überwachung der Radioaktivität zahlreiche Pilzproben analysiert, darunter Importe aus Polen, Litauen und Weißrussland. Ein Großteil der untersuchten Pilze waren Pfifferlinge, außerdem Maronen, Steinpilze, Birkenpilze und andere Arten.
Gemessen wurden durchschnittlich rund 70 Becquerel je Kilogramm, maximal 230 Becquerel. Als Höchstwert der EU für den Import in Mitgliedsländer seien 600 Becquerel je Kilo zugelassen.
Eine Gefahr für die Liebhaber von Pilzgerichten schloss das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) in Güstrow aber aus. Um den Grenzwert aus der Strahlenschutzverordnung zu erreichen, müssten mehrere 100 Kilogramm Pilze gegessen werden, hieß es.
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