Zum ersten Schultag soll es für die Kleinen etwas Besonderes geben: Die Alternativen zu süßen Karies-Sünden.
Mit der großen Schultüte soll Kindern der erste Schultag versüßt werden. Doch besser für Gesundheit und Zähne ist es, wenn Eltern ihren Kindern auch Alternativen zu Süßigkeiten einpacken.
Von Spielsachen, Malstiften, Brotboxen oder bunter Kreide haben Kinder nicht nur länger etwas, sie sind auch die zahnfreundlichere Variante. Auch kleine Dinge für die Schule und danach erfreuen das Kinderherz: Bunte Anspitzer, witzige Radiergummi, besondere Hefte, bedruckte Hefte, ein spannendes Buch, eine neue Hörcassette oder CD.
Mit dem Tag der Einschulung sollte die Vorsicht nicht vorbei sein. Eltern sind gut beraten, darauf zu achten, was ihre Kinder in der Schule essen. Das sollte berücksichtigt werden, wenn die Brotbox für die Schulpausen gefüllt wird. Auch hier gilt: Wenig bis keine Süßigkeiten, das gilt auch für die brotaufstriche. Ein Stück Obst stillt das Verlangen nach Süßem ebenso und ist viel gesünder.
Auf Knabbereien müssen die Kinder in ihrer Schultüte aber nicht völlig verzichten: Nüsse, Vollkornkekse oder zuckerfreies Kaugummi verursachen keinen Karies. Von gekauften Keksen, Haselnussschnitten oder ähnlichem rät Dagmar von Cramm, Ernährungsexpertin und Autorin zahlreicher Bücher zur Kinderernährung, ab. Das schaffe nur ungesunde Rituale, selbst wenn es ein Bioprodukt sei. «Biosüßes ist von der Kalorienzahl her nicht besser als konventionelle Ware», so von Cramm. Allenfalls Trockenfrüchte seien für den «süßen Zahn» in Ordnung. Wenn aber zum Beispiel mal etwas selbst gebackener Hefe- oder Rüblikuchen übrig sei, dürften Eltern ein Stückchen davon mitgeben. Als Getränk empfiehlt von Cramm «Wasser, Wasser, Wasser».
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