Alkoholfreies Weizenbier ist erfrischend, aber nicht unbedingt als Sportgetränk geeignet.
Wer sich schon einmal über die etwas seltsame und leicht unpassende Werbebotschaft gewundert hat, weiß es nun ganz genau: Alkoholfreies Weizenbier ist keineswegs ein optimales Getränk für Sportler.
Die Behauptung von zehn Herstellern, das Bier sei isotonisch, stimmte zwar, so die Zeitschrift «test» der Stiftung Warentest. Aber: Für Ausdauersportler enthielten alle 20 Biere im Test zu wenig Natrium und zu viel Kalium. Zudem war im Hefeweizen von «Will-Bräu» die Konzentration gelöster Teilchen zu niedrig, um es isotonisch zu nennen.
Insgesamt wurden zwölf Biere als «gut» und fünf Biere als «befriedigend» bewertet. Eine glatte 2,0 und damit die beste Note erhielt das alkoholfreie Weizen von «Schneider Weisse».
Zwei Biere schnitten dagegen «mangelhaft» ab: «Graf Arco Weiße Alkoholfrei» und «Schönbuch Hefeweizen Alkoholfrei» enthielten lebende Milchsäurebakterien, die das Bier verderben können. Außerdem missfiel den Testern ihr «muffiger Geruch und Geschmack».
Genauso wie ihre alkoholhaltigen Vettern aus der gleichen Brauerei schmecken aber auch die guten alkoholfreien Weizenbiere nicht. Durch das Entalkoholisieren oder den Gärungsstopp sei das Aroma weniger stark ausgeprägt, erklären die Produkttester.
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