Arbeitsplätze in Räumen mit Pflanzen sind gesünder: Das Büro-Grün wirkt wie eine natürliche Klimaanlage. Die Luft ist sauberer und weniger mit Schadstoffen belastet.
Ein mit Pflanzen ausgestattetes Büro ist nicht nur eine Bereicherung fürs Auge. Es kann auch ein wichtiger Beitrag zu seelischem Wohlbefinden und Gesundheit sein, sagt die Buchautorin Ingrid Greisenegger.
Pflanzen heben demnach den Sauerstoffanteil in der Luft und kühlen die Raumtemperatur ohne das Zutun von Klimaanlagen.
Vor allem im Sommer dürfte sich der Einfluss der Pflanzenwelt in den überhitzten Büros bemerkbar machen: Bis zu drei Grad betrage der Unterschied zwischen einem grünen Büro und einem kahlen, so Greisenegger.
Hinzu komme, dass ein Mitarbeiter durch die angenehme Atmosphäre, die Pflanzen verbreiten, die Hitze weniger drückend empfinde.
Ein weiterer Vorteil gegenüber Klimaanlagen sei die geringere Luftbelastung durch Keime. In einer Studie, die der Autohersteller BMW Anfang 2003 vorgestellt hat, schnitten Büros mit Gewächsen deutlich besser als klimatisierte ab.
Bei den künstlich gekühlten Räumen wurden 360 bis 660 Keime pro Kubikmeter gemessen, bei jenen ohne Gewächse waren es 120 bis 560 Keime pro Kubikmeter und in solchen mit Pflanzen schwirrten nur 40 bis 220 Keime pro Kubikmeter in der Luft.
Ein begrünter Raum kann zudem Formaldehyde, wie sie etwa aus Plastikböden entweichen können, zum Teil absorbieren.
Ingrid Greisenegger
«Wie viel Garten braucht der Mensch?»
Np Buchverlag
ISBN: 3853261108
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