Eine zentrale Übung beim Pilates heißt Powerhouse. Wie sie funktioniert und warum sie die Körperhaltung positiv beeinflußt.
Pilates ist eine Trainingsmethode, die die Körpermitte stabilisiert und die Körperwahrnehmung verbessert. Auf Dauer wird damit auch die Körperhaltung verbessert. Eine Übung für die Verbesserung der Haltung trainiert das sogenannte «Powerhouse».
Man atmet so in den Brustkorb ein, dass sich die Rippen nach außen öffnen, der Brustkorb sich leicht nach oben hebt und auch eine sanfte Öffnung des oberen Rückens zu spüren ist.
«Mit einer langsamen Ausatmung kommen die Rippenbögen wieder zurück zur Mitte, das Brustbein senkt sich, und Sie versuchen gleichzeitig, Ihre Beckenbodenmuskulatur nach innen oben zu ziehen», erläutert die Diplom-Sportlehrerin Uschi Moriabadi von der BSA-Akademie/Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken.
Im letzten Moment des Ausatmens spüre der Übende seinen flachen, angenehm angespannten Bauch, die sich nach innen bewegenden Rippenbögen und die nach innen gezogene Beckenbodenmuskulatur.
Nach einigen Wiederholungen lässt er, laut Moriabadi, seinen Atem normal fließen und spürt in die momentane Haltung hinein. Das so aktivierte «Powerhouse» richtet den Körper auf.
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