Hornhaut abschaben war gestern. Heute knabbern niedliche, kleine Fische sie von den Füßen.
In der Türkei hat sie eine lange Tradition als Hauttherapie und Fußpflege, in Thailand, Singapur und den USA ist sie schon länger Trend: Jetzt wird die kitzelige Pediküre mit Knabberfischen auch in Europa «der letzte Schrei».
Statt Hornhaut an Füßen mit Feilen abraspeln zu lassen, stecken Leute ihre nackten Füße in ein Aquarium mit Dutzenden kleinen Fischen - die knabbern dann schmerzfrei innerhalb von etwa 30 Minuten die oberste Hautschicht ab. Die winzigen Rötlichen Saugbarben (Garra Rufa) werden auch Doktorfische oder Kangalfische genannt.
Garra Rufa gehören zur Familie der Karpfenfische und können bis zu 14 Zentimeter groß werden. Ihre natürliche Heimat sind die Euphrat-Tigris-Gewässer sowie einige Küstenflüsse in der südlichen Türkei. Dort werden die etwa 2,5 Zentimeter langen Fische auch als Therapie bei Psoriasis und Hautekzemen eingesetzt.
Neu ist: das Ganze wird zunehmend als Wellness und nicht mehr nur als Maßnahme gegen Hautkrankheiten verkauft. Auch in Spanien und den Niederlanden locken Läden, ebenso in Paris und London.
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