Nicht einfach eine Menge Wasser über die Steine schütten: Ein Aufguss in der Sauna sollte Regeln folgen, sonst kann er sogar gefährlich sein.
Ein Aufguss in der Sauna ist ein zusätzlicher Hitzereiz. Aus Gründen der Verträglichkeit sollte er daher immer am Ende des Aufenthalts im Saunaraum liegen. Und da Saunabaden stets angenehm und gesundheitsfördernd sein sollte, raten Experten, die Sauna zu verlassen, falls es einem beim Aufguss zu heiß wird.
Verwendet wird klares, lauwarmes Wasser, das mit einer Holzkelle vorsichtig von hinten nach vorn auf die heißen Ofensteine verteilt wird. So lässt sich verhindern, dass die Hand in den aufsteigenden heißen Wasserdampf gerät. Durch Wedeln mit einem Tuch lässt sich der Dampf gleichmäßig verteilen und der Hitzereiz weiter erhöhen.
Die Wassermenge muss der Saunaraumgröße entsprechen: Der Sauna-Bund empfiehlt 20 bis 30 Gramm Wasser pro Kubikmeter Rauminhalt. Wer einen Duftstoff zufügen will, hält sich am besten genau an die Dosierungsangaben - sonst besteht die Gefahr, dass die Schleimhäute und Atemwege zu stark gereizt werden.
Die Düfte sollten ausschließlich natürliche oder naturidentische Inhaltsstoffen haben und keine Emulgatoren enthalten.
BerlinOnline Stadtportal Gmbh & Co KG
Karl-Liebknecht-Straße 29
D-10178 Berlin
Tel.: 01805 / 80 77 37
Fax.: 01805 / 00 28 97
(Festnetzpreis 14 ct/min; Mobilfunkpreise maximal 42 ct/min)
info@berlinonline.de
Mehr zum Thema