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Lost Planet 2
In «Lost Planet 2» hat sich der Eisplanet aus Teil 1 in eine heiße Wüste verwandelt. (Bild: Capcom) © dpa

«Lost Planet 2» Ego-Shooter aus Japan

Dienstag, 25. Mai 2010 14:12 Uhr

Ein Ego-Shooter aus Japan? Das ist selten. Capcom versucht sich trotzdem im Action-Markt. 2007 kam «Lost Planet» heraus, nun gibt es einen Nachfolger. Der hat eine wuchtige Grafik, aber Mängel in der Story.

Krieg um Rohstoffe

Die Ereignisse spielen zehn Jahre nach dem ersten Teil. Eine rasante Klimaerwärmung hat die Eisdecke des Planeten schmelzen lassen. In dem lebensfreundlichen Umfeld ist die Bevölkerung explodiert. Nun liegen die verschiedenen Bevölkerungsgruppen in einem gnadenlosen Konflikt und wertvolle Rohstoffe. Hier muss sich der Spieler behaupten.

Gekämpft wird im Team

Spieler sind stets zu viert unterwegs. Wer den Online-Modus nutzt, hat menschlich gesteuerte Kameraden an seiner Seite. Im Einzelspieler-Modus übernimmt der Computer die Rolle der Mitstreiter. Das kann allerdings zu Frust führen: Die Avatare stellen sich oft umständlich an und sind dann keine echte Hilfe. «Künstliche Intelligenz? Künstliche Blödheit!», schreibt Computerbild Spiele. Lob erhält der Mehrspieler-Modus.

Große Inszenierung, schwache Story

«Lost Planet 2» beinhaltet einige Elemente, die an die Herkunft erinnern: Die Endgegner sind beispielsweise - wie in vielen Titeln aus Fernost - riesig und stark. «Das ist im wahrsten Sinne des Wortes großartig, was Capcom da inszeniert!», schreibt 4players.de.

Die Grafik kommt bei den Kritikern gut, die Geschichte allerdings nicht - diese sehen die Tester als weitgehend sinnbefreit.

Quelle: dpa
(Bilder: getwired / www.sxc.hu ; Enrico Verworner/ www.enrico-verworner.de ; Dash - Fotolia.com; berlin.de)