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Call-by-Call-Anruf
Mit Billigvorwahlen können Verbraucher die Telefongebühren senken. Künftig erfahren sie vor jedem Call-by-Call-Anruf, welcher Tarif gerade gilt. Foto: Marc Müller © dpa

Mehr Transparenz bei Tarifansagen für Call-by-Call

Dienstag, 31. Juli 2012 15:18 Uhr

Das Telefonieren über Call-by-Call-Dienste wird deutlich transparenter. Ab Mittwoch (1. August) sind die Betreiber verpflichtet, vor dem Gespräch den gerade geltenden Tarif durchzusagen. Verbraucher müssen aber immer noch auf die Details achten.

Neue Tarifansage

Beim Telefonieren über Call-by-Call wählt der Nutzer vor der gewünschten Rufnummer eine Vorwahl und telefoniert so zu teils deutlich günstigeren Preisen. Welches Angebot das günstigste ist, ändert sich je nach Wochentag und Tageszeit. Die neue Tarifansage hilft dabei, Kostenfallen zu umgehen: Steigen oder sinken die Gebühren während des Telefonats, muss der Anbieter auch darauf hinweisen.

Es bleiben Unterschiede

Die verschiedenen Tarife funktionieren alle ein wenig anders, erklärten die Experten von Teltarif.de: So erhebt mancher zum Beispiel ein einmaliges Verbindungsentgelt. Andere rechnen nicht alle 60 Sekunden, sondern im Fünf-Minuten-Takt ab. So werden kurze Telefonate plötzlich vergleichsweise teuer. Außerdem schreibt die Pflicht zur Tarifansage nicht vor, ob die Preise in Euro oder Cent durchgegeben werden müssen.

Quelle: dpa
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