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Mädchen telefonieren mit Handys
(Bild: dpa) © dpa

Fonic führt Kostenstopp ein

Montag, 3. Januar 2011 00:07 Uhr

Der Mobilfunkdiscounter Fonic führt einen Kostenstopp für nationale Gespräche ein. Vom 3. Januar an zahlen Kunden dafür nie mehr als 40 Euro im Monat, teilt die O2-Tochter mit.

Ähnlich dem O2-Kostenairbag

Die Gesprächsminute ins deutsche Festnetz, in deutsche Mobilfunknetze und der Preis einer SMS werden bis zur Kostengrenze mit 9 Cent abgerechnet. Bleibt der Kunde unter 40 Euro, zahlt er nur diesen Betrag. Kommt er über die Grenze, werden alle weiteren nationalen Gespräche und Kurznachrichten nicht mehr berechnet. Die Stoppfunktion gilt den Angaben zufolge automatisch für alle Kunden.

Für Kunden von O2 gibt es schon länger einen Kostenstopp, der bei 50 Euro im Monat liegt. Im O2-Netz bietet auch Etelon mit Deutschland-Sim einen Tarif mit Kostengrenze an, die bei 35 Euro liegt.

Auch Simyo und Blau haben den Kostenstopp

Im E-Plus-Netz arbeiten zum Beispiel Simyo und Blau mit einem Kostenstopp, der bei 39 Euro angesetzt ist. Diese beiden Anbieter berücksichtigen wie Etelon auch Datenverbindungen bei der Preisdeckelung. Allerdings wird das Übertragungstempo spätestens beim Erreichen der Kostengrenze deutlich gedrosselt.

Quelle: dpa
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