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Fischotter
Gute Ausbeute für Fotografen: Im Zoo lassen sich Wildtiere wie dieser Fischotter aus der Nähe ablichten. (Bild: dpa) © dpa

Tiere vor der Kamera: Ab in den Zoo

Montag, 24. August 2009 15:24 Uhr

Bei einem Besuch im Zoo darf die Kamera nicht fehlen. Der den Tieren in modernen Zoos gebotene Lebensraum verspricht meist eine hohe fotografische Ausbeute, so der Photoindustrie-Verband in Frankfurt.

Gut geeignet seien Bridge- und Kompaktkameras mit einem großen Zoombereich sowie Spiegelreflexkameras mit breiter Objektivpalette. Vor allem Teleobjektive mit großer Anfangsblende eignen sich, um Gitterstäbe aus dem Bild zu zaubern und auch über den Sicherheitsgraben im Freigehege hinweg zu formatfüllenden Aufnahmen zu gelangen. Beim Fotografieren durch ein Gitter sollte, wenn möglich, immer die größtmögliche Blende (kleinste Blendenzahl) zum Einsatz kommen. Gepaart mit einer großen Brennweite und einer geringen Distanz zum Gitter, kann dieses im Bild völlig verschwinden.

Ein Stativ ist vor allem beim Fotografieren mit großen und schweren Objektiven eine große Hilfe. So kann sich der Fotograf ganz auf sein Motiv konzentrieren und muss nicht darauf achten, nicht zu verwackeln. Ein Kugelkopf garantiert dabei die nötige Bewegungsfreiheit, so kann auch den Bewegungen von Tieren leicht gefolgt werden. Ein Draht- oder Kabelauslöser verhindert zudem jedes Verwackeln beim Drücken des Auslösers.

Zu den Herausforderungen im Zoo gehört es, Aufnahmen in geschlossenen Gebäuden zu machen. Raubtiere, Affen, manchmal auch Elefanten, sind immer wieder in ihren Innengehegen. Dort muss der Fotograf versuchen, das künstliche Licht zu deuten und entsprechend einen Filter verwenden oder den Weißabgleich der Digitalkamera anpassen, um keine farbstichigen Aufnahmen zu erhalten. Blitzaufnahmen sind meist nicht gerne gesehen - im Zweifel sollte vorher nachgefragt werden.

Quelle: dpa
(Bilder: getwired / www.sxc.hu ; Enrico Verworner/ www.enrico-verworner.de ; Dash - Fotolia.com; berlin.de)