Mittwoch, 1. Februar 2012 17:52 Uhr
Spielzeugautos auf der Autobahn, Miniaturmenschen in Fußgängerzonen und Modellflugzeuge am Flughafen: Mit der Tilt-Shift-Fotografie schrumpft die Welt auf die Größe einer Spielzeuglandschaft.
In Foto- und Videoportalen wie «Flickr» und «Vimeo» wird Tilt-Shift langsam zum Massenphänomen. Doch was bedeutet Tilt-Shift eigentlich? Der Begriff ist eine Schöpfung aus "Verschieben" (engl.: Shift) und "Verschwenken" (engl.: Tilt) und meint den Effekt von Fotos, auf denen alle Objekte aussehen wie in einer Miniaturlandschaft.
Den Modelleisenbahn-Effekt erzeugt ein spezielles Objektiv, das sich unabhängig von der Kamera kippen und wenden lässt («tilt and shift»). Wie bei einer Nahaufnahme ist nur ein kleiner Teil des Bildes scharf. Filmemacher drehen ihre Videos in Tilt-Shift und lassen sie mit vierfacher Geschwindigkeit ablaufen, was den Miniatureffekt noch verstärkt. Nur der Preis bremst den Trend noch: Ein neues Objektiv kostet rund 1500 Euro.
Wir zeigen in unserer Fotostrecke einige Tilt-Shift Bilder des Berliner Fotografen Sebastian Noack.
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