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Sportfotografie: Ohne Zoom geht nichts

Donnerstag, 21. Oktober 2010 14:52 Uhr

Große Distanzen sind die grundsätzliche Herausforderung bei der Sportfotografie. Klar im Vorteil ist deshalb, wer eine Spiegelreflex- oder Systemkamera mit Teleobjektiv oder aber eine Bridgekamera mit großem Zoombereich nutzt.

Nicht ohne Stativ

Schließlich sollen die Akteure später formatfüllend und nicht als kleiner Punkt auf dem Bild erscheinen. Darauf weist der Photoindustrie-Verband in Frankfurt hin. Wegen der oft langen Brennweiten ist ein Stativ die sicherste Lösung für überzeugende und nicht verwackelte Sportaufnahmen. Besonders praktisch sind Einbeinstative mit Neigeköpfen. Um noch flexibler zu sein, kann man eine Schnellwechselplatte nutzen.

Lange Verschlusszeiten für Bewegungsunschärfe

Angehende Sportfotografen sollten wissen, dass nicht jede Aufnahme ein Volltreffer sein wird - und keine Angst vor Experimenten haben. Sie können sich zum Beispiel in langen Verschlusszeiten üben, um Bewegungsunschärfe ins Bild zu bringen oder auch die Kamera mit dem Objekt mitziehen. Auch extrem niedrige oder hohe Aufnahmepositionen können zu interessanten Effekten führen.

Gegenlicht gar nicht schlecht

Sportfotografen müssen auch das Gegenlicht nicht scheuen. Dieses lässt den Hintergrund oftmals dunkler wirken: Störende Werbetafeln werden unsichtbar, die Schatten in den Gesichtern dagegen weicher. Eine Gegenlichtblende - auch Streulichtblende genannt -, die wie ein Kragen vor das Objektiv gesetzt wird, ist dabei Pflicht. Sie verhindert, dass seitlich einfallendes Licht an den Linsen des Objektivs oder an Fassungsteilen reflektiert wird und so auf den Sensor gelangt.

Serienbilder

Auch die Serienbildfunktion - sofern an der Kamera vorhanden - sollten Fotografen einsetzen. Aktuelle Kameras können bis zu 60 Bilder in der Sekunde aufnehmen. So entgeht dem Fotografen kein einziger Moment.

Quelle: dpa
(Bilder: getwired / www.sxc.hu ; Enrico Verworner/ www.enrico-verworner.de ; Dash - Fotolia.com; berlin.de)