Montag, 10. Mai 2010 16:55 Uhr
Wer sich bewegende Lichter auf Fotos bannt, erhält oft interessante Motive. Lightwriting - das Schreiben mit Licht - sei im Trend, so der Photoindustrie-Verband in Frankfurt.
Zum Erzeugen der Leuchtspuren eigne sich fast jede Lichtquelle: Taschenlampen, Wunderkerzen, Fackeln, Kaltlichtkathoden oder auch LED-Blinkleuchten zum Beispiel.
Für die Lightwriting-Fotografie ist eine Kamera mit manuell einstellbarer Verschlusszeit wichtig. Je nachdem, wie aufwendig die Lichtmalereien werden sollen, muss die Verschlusszeit entsprechend lange einstellbar sein. Digitale Spiegelreflex- und Bridgekameras bieten meistens den größten Spielraum. Für längere Belichtungen lohnt sich ein Fernauslöser. Er hält den Verschluss so lange offen, wie der Auslöser gedrückt bleibt.
Genauso wichtig ist der feste Stand, den ein Stativ ermöglicht. Ist die Umgebung, in der fotografiert wird, zu hell, hilft ein Grau- oder Neutraldichtefilter (ND-Filter). Diese in verschiedenen Stärken erhältlichen Filter vermindern das in die Kamera einfallende Licht.
Zum Lightwriting-Fotografieren werden an der Kamera am besten eine niedrige ISO-Empfindlichkeit und eine hohe Blende eingestellt. Eine lange Verschlusszeit ergibt sich dann automatisch. Und ein paar Testaufnahmen verraten schnell, ob eine noch höhere oder niedrigere Blendeneinstellung nötig ist.
BerlinOnline Stadtportal Gmbh & Co KG
Karl-Liebknecht-Straße 29
D-10178 Berlin
Tel.: 01805 / 80 77 37
Fax.: 01805 / 00 28 97
(Festnetzpreis 14 ct/min; Mobilfunkpreise maximal 42 ct/min)
info@berlinonline.de