Montag, 19. April 2010 10:51 Uhr
Wer bei einem Fußballspiel fotografieren will, nimmt am besten eine Spiegelreflex- oder Systemkamera mit Teleobjektiv. Auch Bridgekameras mit großem Zoombereich sind geeignet, erklärt Constanze Clauß vom Photoindustrie-Verband in Frankfurt.
Schließlich sollen die Akteure formatfüllend abgelichtet werden und nicht nur als kleine Punkte auf den Bildern sichtbar sein. Mit einer Kompaktkamera lässt sich dagegen die Entfernung zwischen Fotograf und Spielern nur selten überbrücken.
«Eine große Brennweite ist aber nicht alleiniger Garant für gute Fußballaufnahmen», gibt Clauß zu bedenken. Wichtig sind auch Aufnahmepositionen und -winkel. So führen zum Beispiel extrem niedrige oder hohe Positionen zu unterschiedlichen Effekten, die ungewöhnliche und im besten Fall sogar einzigartige Aufnahmen hervorbringen können.
Beim Fotografieren mit großen Brennweiten ist es sinnvoll, ein Stativ zu nutzen. Für die Sportfotografie eignen sich Clauß zufolge Einbeinstative gut, da sie relativ leicht und beweglich sind. Auf jeden Fall sollte der Fotograf mit der Ausrüstung vertraut und sich bewusst sein, dass nicht jeder Schuss ein Volltreffer wird. Hier ist es in der Fotografie somit genauso wie im wahren Spiel.
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