Samstag, 16. Juni 2012 15:47 Uhr
Ein Mac oder Macbook lässt sich mit einer SSD-Festplatte erheblich beschleunigen. Ein Macbook Pro liest Daten nach dem Einbau von Flash-Speicher zum Beispiel rund fünfmal schneller als vorher, schreibt die Zeitschrift «Mac & i».
Voraussetzung für einen solchen Temposchub ist aber, dass sowohl Festplatte als auch Rechner den neuen Standard SATA-6G unterstützen. Mit Ausnahme des Desktopmodells Mac Pro sind alle aktuellen Applecomputer mit mindestens einer passenden Schnittstelle ausgestattet. «Mac & i» testete sechs aktuelle SSD-Platten.
Neue SSD-Festplatten müssen nicht zwingend von Apple kommen, die Rechner arbeiten auch mit Geräten anderer Hersteller zusammen. Allerdings müssen diese dann ohne den sogenannten Trim-Befehl auskommen, die theoretisch verhindern soll, dass SSD-Speicher mit der Zeit langsamer wird. Nutzer können die Funktion aber mit der kostenlosen Software Trim Enabler nachrüsten. Außerdem fehlt dem Mac zurzeit noch eine Funktion, mit der sich SSD-Platten sicher und rückstandsfrei löschen lassen. Abhilfe leistet eine Linux-Boot-CD, auf der zum Beispiel das Open-Source-Programm Parted Magic installiert ist.
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