Dienstag, 17. Januar 2012 17:51 Uhr
Besonders wasserabweisend und schmutzresistent: Der unsichtbare Lack aus Keramikpartikeln sorgt für einen glanzvollen Auftritt.
Nanolack macht bei Autos die Karosserie-Oberfläche besonders unempfindlich: Wasser perlt leichter ab, Schmutz haftet schlechter, der Glanz bleibt länger erhalten, und auch die winzigen Schleifspuren nach dem Besuch einer Waschanlage werden reduziert.
Grundsätzlich handelt es sich um einen mit mikroskopisch kleinen Keramikpartikeln versetzten Klarlack, der hauchdünn über der normale Farbschicht aufgetragen wird, erläutert der TÜV Nord in Hannover.
Die Keramik-Nanoteilchen sorgen für eine dichtere Oberflächenstruktur des Lacks und bieten so einen besseren Schutz gegen äußere mechanische Einflüsse. Mercedes war einer der ersten Automobilhersteller, der Nanolacke serienmäßig einsetzte.
Neben den vielen Vorteilen hat das transparente Hightech-Schutzschild aber nach TÜV-Angaben auch Nachteile. So lassen sich beschädigte Nanolacke wegen ihrer aufwendigen Verarbeitung schwerer ausbessern - in der Regel muss das komplette Karosserieteil abgeschliffen und neu lackiert werden.
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