Mittwoch, 25. Juli 2012 16:59 Uhr
Carbonfelgen sind wesentlich leichter als herkömmliche Felgen und rosten auch nicht. Doch warum sind sie in Deutschland nicht zugelassen?
In Deutschland gibt es derzeit noch keine Straßenzulassung für Carbonfelgen. Vorteile haben Bauteile aus sogenannten karbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) aber: Sie sind sehr leicht, nahezu beliebig formbar und sehr temperaturbeständig. Außerdem rosten sie nicht, teilt der TÜV Nord mit. Die Produktionskosten liegen dagegen höher. Im Rennsport haben CFK-Materialen längst einen festen Platz.
In einigen Ländern Europas sowie in den USA und Japan sind bereits erste Auto- und Motorradmodelle aus Serienproduktion für Carbonfelgen zugelassen. In Deutschland müssten die Hersteller dafür laut TÜV zunächst Material- und Festigkeitsgutachten sowie eine Anbauprüfung für das jeweilige Modell in Auftrag geben. Erst nach bestandenen Prüfungen ließen sich die Hightech-Felgen legal nutzen. Doch die Prüfstellen sehen Probleme: So könnten Carbonfelgen im Material schneller ermüden als herkömmliche Felgen. Und bei Unfällen könnten sie zersplittern und gefährlich scharfe Kanten aufweisen.
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