Mittwoch, 23. Dezember 2009 13:16 Uhr
Abzocke im Internet: Wie Vermittlungsagenturen ahnungslosen Kunden das Geld aus der Tasche ziehen.
Beim Verkauf eines Autos über Internetportale sollten die Fahrzeugbesitzer mit den Anfragen vermeintlicher Vermittlungsagenturen besonders vorsichtig umgehen.
Denn nach Angaben der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt in Halle steckt hinter den Anfragen oft eine Masche, mit der Verbraucher abgezockt werden sollen. Die Verbraucherschützer berichten von Fällen, bei denen eine Vermittlungsagentur Verkäufer ansprach. Angeblich gebe es Interessenten für das Auto, die den geforderten Preis zahlen wollten und auch eine «Kaufsicherheit» von 1200 Euro hinterlegt hätten.
Mit der Zusendung einer schriftlichen «Kaufbestätigung» fordere die Agentur dann für den angeblich vereinbarten Vermarktungsdienst 146 Euro vom Verkäufer. Wird die Zahlung verweigert, folgten Mahnungen.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, solche unberechtigten Vermittlungsgebühren nicht zu zahlen: Es fehle eine vertragliche Vereinbarung und damit eine Anspruchsgrundlage für eine Forderung.
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