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TÜV-Plakette
Eine freiwillige Kfz-Hauptuntersuchung ist zum Beispiel vor dem Verkauf eines Gebrauchtwagens sinnvoll. © dpa

Hauptuntersuchung vor dem nächsten Termin kann sinnvoll sein

Montag, 23. Juli 2012 14:07 Uhr

Die Hauptuntersuchung ist für Kfz-Halter Pflicht. Manchmal kann es sich aber auch lohnen, sie freiwillig anzugehen.

Bevor der nächste Pflichttermin für die Kfz-Hauptuntersuchung (HU) ansteht, können Autos auch freiwillig vorgeführt werden. Das sei zum Beispiel vor dem Verkauf eines Gebrauchtwagens sinnvoll, sagte Rainer Camen vom TÜV Nord. Denn für Gebrauchte mit frischer HU-Plakette ließen sich in der Regel höhere Preise erzielen. Eine freiwillig vorgezogene HU könne außerdem Besitzern umfangreich reparierter Unfallfahrzeuge oder Käufern von Gebrauchtwagen in fragwürdigem Zustand Gewissheit bringen, dass diese keine relevanten Sicherheitsmängel haben.

Nach bestandener Prüfung wird die Plakette verlängert

Unabhängig davon, ob ein Auto freiwillig oder turnusmäßig vorgeführt wird, wird nach bestandener Prüfung die HU-Plakette um zwei Jahre verlängert. Bei Neuwagen steht die erste HU nach drei Jahren an. In der Zwischenzeit haben Fahrzeugbesitzer auf jeden Fall Ruhe: «Eine Zwischenprüfung gibt es nicht», erklärte Camen.

Quelle: dpa
(Bilder: StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)