Freitag, 4. März 2011 11:57 Uhr
Der VW Bulli ist der Klassiker unter den Transportern. Mit einer Kleinbus-Studie macht Volkswagen Hoffnung auf eine Neuauflage.
In der Branche werden der Bulli-Studie gute Srienchancen nachgesagt. Die auf dem Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März 2011) vorgestellte Bulli-Studie ist mit 3,99 Meter und einem Radstand von 2,62 Metern deutlich kürzer als der aktuelle VW Touran. Dennoch bietet er Platz für sechs Personen, weil VW - wie früher - auch vorne eine durchgehende Sitzbank eingebaut hat. Bei umgelegter Rückbank ergeben sich laut Hersteller bis zu 1600 Liter Ladevolumen. Klappt man zudem die Vorderbank um, entsteht wie beim Original eine ebene Liegefläche.
Statt weiterer Retro-Elemente ist im Innenraum des 1,75 Meter breiten und 1,70 Meter hohen Vans allerdings ein modernes Cockpit mit Bildschirm statt Rundinstrumenten zu sehen. Außerdem gibt es einen in der Mittelkonsole einen iPad für die Radio- und Klimasteuerung.
Auch der Antrieb ist in die Zukunft gerichtet: Der Wagen fährt elektrisch. Sein Motor leistet 85kW/115PS und kommt mit den Lithium-Ionen-Akkus im doppelten Wagenboden bis zu 300 Kilometer weit. Dabei beschleunigt er in 11,5 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine elektronisch auf 140 km/h begrenzte Höchstgeschwindigkeit.
Sollte es zu einer Serienproduktion kommen, könne der Wagen auch mit Benzin- oder Diesel-Direkteinspritzern von 1,0 bis 1,4 Litern Hubraum ausgerüstet werden, teilte Volkswagen mit.
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