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Opel Ampera
Range-Extender an Bord - wenn die Akkus des Opel-Elektroautos Ampera zur Neige gehen, springt automatisch ein Verbrennungsmotor an. © Opel/dpa/tmn

Opel Ampera spendet 2011 Volt statt Abgas

Mittwoch, 21. April 2010 16:04 Uhr

Laut Opel soll das grüne Elektroschiff Ampera schon Ende nächsten Jahres in See stechen.

Mit der Produktion des Ampera wird Opel Ende kommenden Jahres beginnen. Das sagte Manager Andreas Lassota nun bei Testfahrten in Dudenhofen in Hessen

Opel Ampera Die Serienversion kommt: Opel will mit dem Bau des Ampera Ende 2011 beginnen. © dpa

Vier Räder, ein Elektromotor: Der Ampera macht grün

«Die Entwicklung läuft nach Plan, und der Produktionsstart für Ende 2011 steht.» Wann die Mischung aus Hybrid- und Elektroauto mit eingebautem Reichweiten- Verlängerer auf den Markt kommen soll und was sie kosten wird, sagte Lassota dagegen nicht. Im Unternehmen wird von Preisen ab 40.000 Euro ausgegangen.

Beim Ampera werden die Räder von einem Elektromotor mit 110 kW/150 PS angetrieben. Sobald die Lithium-Ionen-Akkus im Mitteltunnel und unter der Rückbank der 4,40 Meter langen Limousine erschöpft sind, startet ein kleiner Benzinmotor. Der Vierzylinder mit 1,4 Liter Hubraum und gut 51 kW/70 PS treibt aber mit konstanter Drehzahl nur einen Generator an, der den Strom für die Weiterfahrt erzeugt.

Opel testet Elektroauto Ampera Opel testet die Technik des künftigen Elektroautos Ampera. © dpa

Auf 100 Kilometer ein Glas Petroleum

So soll der Ampera, der baugleich zum Chevrolet Volt ist, auf eine Gesamtreichweite von mehr als 500 Kilometern kommen. Das Höchsttempo liegt bei 161 km/h, und der Sprint aus dem Stand auf 100 soll weniger als neun Sekunden dauern.

Bislang fährt der Ampera mit Benzin und kommt nach dem für diese Autos diskutierten Normzyklus auf einen Verbrauch von 1,6 Litern und einen CO2-Ausstoß von knapp 38 g/km. Ein Jahr nach Markteinführung will Opel den Vierzylinder auch für E85-Treibstoff umrüsten: Da dann der größte Teil des Sprits aus Bio-Ethanol bestehe, brauche der Viersitzer auf 100 Kilometern «nur noch ein Wasserglas voll Petroleum», sagte Lassota.

Quelle: dpa
(Bilder: StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)