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Opel Flextreme GT/E
Der Opel Flextreme GT/E soll beweisen, dass Elektroantriebe für die automobile Oberklasse taugen. © dpa

Opel Flextreme: Die elektrische Oberklasse fährt flexibel

Freitag, 19. Februar 2010 11:27 Uhr

Mit der elektrischen Studie Flextreme GT/E beweist Opel, dass Oberklassen-Sportflitzer auch umweltfreundlich sein können.

Opel will zeigen, dass Elektroantriebe auch für die automobile Oberklasse taugen. Dazu präsentiert der Hersteller auf dem Genfer Autosalon (4. bis 14. März 2010) die Studie Flextreme GT/E.

Elektrischer Chic: Coupé-Silhouette statt Stufenheck

Sie kombiniert den E-Motor mit Reichweitenverlängerer aus dem für 2011 geplanten Modell Ampera mit einem Format von 4,70 Metern und den Fahrleistungen eines Insignia. Allerdings ist die Studie nicht als klassisches Stufenheck, sondern als sportlicher Viertürer mit Coupé-Silhouette gezeichnet.

Voll automatisch: Ausfahrbarer Ladesockel und Lichtsensoren an den Türen

Außerdem baut Opel erstmals LED-Scheinwerfer und einen neuen Kühlergrill mit ausfahrbarem Ladesockel hinter dem Markenzeichen ein. Auch die Portaltüren des neuen Meriva wurden weiterentwickelt: Statt Türgriffen sind nun Lichtsensoren montiert, mit denen die Türen durch Handauflegen öffnen.

Flexibel: Hauseigene Stromerzeugung

Wie der Ampera in der Kompaktklasse, fährt auch der Flextreme GT/E rein elektrisch. Ist nach etwa 60 Kilometern die Batterie leer, startet automatisch ein Benzinmotor und treibt einen Generator zur Stromerzeugung an. So kommt die Studie auf eine Gesamtreichweite von mehr als 500 Kilometern und einen Verbrauch, den Opel mit 1,6 Litern angibt (CO2-Ausstoß: rund 40 g/km).

Optimal: Von Aerodynamik bis zu Leichtbauteilen

Während der Ampera rund zehn Sekunden bis Tempo 100 braucht und bei 160 km/h abgeregelt ist, erreicht der größere Flextreme GT/E die 100er-Marke in weniger als neun Sekunden und beschleunigt bis auf 200 km/h. Möglich macht das vor allem der Einsatz von Leichtbauteilen aus Karbon und Aluminium, die bis zu 40 Prozent weniger wiegen als konventionelle Materialien.

Außerdem hat Opel die Aerodynamik optimiert, den cW-Wert auf 0,22 gedrückt und Leitbleche im Heck integriert. Sie fahren bei 50 km/h aus, um Turbulenzen zu verhindern. Ob, wann und wie der Flextreme GT/E in Serie geht, lässt Opel offen.

Quelle: dpa
(Bilder: StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)