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R-Klasse
Die überarbeitete R-Klasse hat größere Scheinwerfer und einen neu gestalteten Innenraum. Auch mehr Motorleistung ist möglich. © dpa

Mercedes R-Klasse lässt in New York die Muskeln spielen

Mittwoch, 31. März 2010 15:32 Uhr

Mercedes macht maskulin: Design und Leistung der neuen R-Klasse beugen sich dem Testosteron.

Mercedes überarbeitet noch einmal die R-Klasse. Der auf Basis von ML und GL entwickelte Raumkreuzer bekommt fünf Jahre nach seinem Debüt ein frisches Design mit großen Scheinwerfern, einen aktualisierten Innenraum und eine Reihe neuer Assistenzsysteme.

Neues Motorenprogramm mit steigendem Spaßfaktor

Außerdem halten hinter dem «maskuliner» geformten Grill neue Motoren mit mehr Leistung und weniger Verbrauch Einzug, teile Mercedes am Mittwoch (31. März 2010) zur Premiere auf der New York International Autoshow (NYIAS) mit.

So gibt es den drei Liter großen V6-Diesel nun in drei Leistungsstufen: Im R 300 CDI kommt er auf 140 kW/190 PS. Der mit AdBlue-Einspritzung ausgestattete R 350 BlueTec hat 155 kW/211 PS. Und beim neuen R 350 CDO steigt die Leistung von 165 kW/224 PS auf 195 kW/265 PS. Gleichzeitig geht der Verbrauch um 0,8 Liter zurück und liegt im günstigsten Fall bei 8,5 Litern. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 223 g/km. Unverändert im Programm bleiben die beiden Benziner R 300 mit einem 170 kW/231 PS starken V6-Motor und der 285 kW/388 PS starke V8 im R 500.

Mercedes bietet mehr Flexibilität in der R-Klasse

Auch die Modellpalette wird nicht verändert: Deshalb gibt es weiterhin eine Reihe von Motorvarianten mit Allradantrieb und die Wahl zwischen langem und kurzem Radstand sowie fünf bis sieben Plätzen in zwei oder drei Reihen. Je nach Karosserievariante und Bestuhlung reicht das Fassungsvermögen dann bis 2385 Liter. Preise und den Termin für den Verkaufsbeginn hat Mercedes noch nicht genannt.

Quelle: dpa
(Bilder: StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)