Freitag, 26. März 2010 13:42 Uhr
Mercedes plant für seinen erfolgreichen Flügeltürer SLS eine Rennversion. Eine Straßenzulassung für den Extremsportler ist fraglich.
AMG legt vom Mercedes SLS auch eine Rennversion auf. Vom nächsten Jahr an soll es den Flügeltürer deshalb auch als Rundstrecken-Sportwagen nach dem GT3-Klassement geben, teilte das Unternehmen am Rande einer Veranstaltung in Puebla (Mexiko) mit.
Der V8-Sportler bekommt dafür eine verbreiterte Karosserie mit größeren Lufteinlässen und auffälligen Karbon-Spoilern, die das Thermomanagement verbessern und den Anpressdruck erhöhen. Außerdem wird der Innenraum bis auf einen Rennsitz und einen Überrollkäfig leer geräumt.
Unter dem Blech gibt es ein justierbares Sportfahrwerk, Rennbremsen, ein sequentielles Sechsganggetriebe und den bekannten V8-Motor mit 6,2 Litern Hubraum. Da das finale Reglement noch nicht feststeht, hat AMG auch noch keine Leistungsdaten für den Achtzylinder parat. Doch die 420 kW/571 PS des Serienmodells werde der Rennwagen sicher übertreffen, hieß es im Unternehmen. Das gilt auch für die Beschleunigung von 0 auf 100 in 3,8 Sekunden - schließlich ist der SLS GT3 deutlich leichter als die Straßenversion. Die Höchstgeschwindigkeit soll je nach Getriebeübersetzung bei mehr als 300 km/h liegen.
Einen Preis für den Extrem-Sportler hat AMG noch nicht genannt. Auch ließ die schnelle Mercedes-Schwester offen, ob sie auf Basis des GT3-Modells zudem eine Sportversion mit Straßenzulassung entwickeln wird.
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