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Mercedes Sterne
Mercedes-Sterne können in die Massenproduktion gehen - denn selten gab es in so kurzer Zeit so viele Modelle, die mit dem markanten Markenzeichen bestückt werden müssen. © dpa

Mercedes kündigt ein Dutzend Neuheiten an

Donnerstag, 17. Dezember 2009 12:44 Uhr

Der Griff in die Tasche ist tief: Trotz Krisenzeit plant Mercedes eine komplette Aufwertung seiner Modell-Palette.

Der Autohersteller Mercedes plant für die nächsten zwei Jahre rund ein Dutzend Neuheiten. Das teilte Vorstandschef Dieter Zetsche in Abu Dhabi mit.

Modelle, wohin das Auge reicht

So wird es 2010 neben der Einführung des Flügeltürers SLS, der B-Klasse mit Brennstoffzelle, dem Cabrio der E-Klasse und dem CL-Nachfolger S-Klasse Coupé auch eine tiefgreifende Modellpflege für die R-Klasse, eine elektrische A-Klasse und den neuen CLS geben.

Für 2011 kündigte Zetsche eine S-Klasse mit Vierzylinder, ein Facelift für die C-Klasse, die nächste Generation von SLK und M-Klasse sowie ein Coupé der C-Klasse an.

Die wichtigste Neuheit wird allerdings die zweite Auflage der B-Klasse, mit der Mercedes eine neue Frontantriebs-Plattform einführt. Auf dieser sollen später auch ein konventioneller Fünftürer, eine kleine Stufenhecklimousine sowie ein kompakter Geländewagen unterhalb des GLK entstehen.

Zukunft heißt Hybrid

Technisch setzt Mercedes in den nächsten Jahren vor allem auf einen modularen Hybridbaukasten, aus dem schrittweise die E-Klasse, die C- und M-Klasse und zuletzt die nächste Generation der S-Klasse bestückt werden sollen. Für alle Varianten werden dabei größere elektrische Reichweiten in Aussicht gestellt, die in bis zu 30 Kilometern in der Plug-In-S-Klasse gipfeln.

Mehr Gefühl auf dem Beton

Daneben kündigte Entwicklungsvorstand Thomas Weber eine neue Generation von V6- und V8-Benzinern mit Direkteinspritzung und Turbolader sowie weiterentwickelte Getriebe an.

Zunächst werde die aktuelle Siebenstufen-Automatik so modifiziert, dass alle Mercedes-Modelle künftig serienmäßig mit Start-Stopp-Automatik ausgerüstet werden könnten. In einem zweiten Schritt plant Weber für die Zeit nach 2014 ein neues Getriebe mit mindestens acht Gängen.

Quelle: dpa
(Bilder: StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)