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«Gullwing»
Wie die Flügel einer Möwe - auf Englisch setzte sich der Begriff «Gullwing» für die Flügeltüren des Mercedes 300 SL durch. © dpa

Flügeltüren geben Tuning -Modellen den letzten Schliff

Hochklappen statt aufschwingen: Was in der Serienproduktion keine Chance hat, steht bei Tuning-Marken hoch im Kurs.

Bei den sogenannten Flügeltüren handelt es sich um Autotüren, die über Scharniere im Dach nach oben geöffnet werden. Sie ermöglichen ein besonders bequemes Einsteigen - denn beim Hochklappen wird gleichzeitig ein Teil des Fahrzeugdachs angehoben.

Nichts für Langweiler

Das erläutert der TÜV Nord in Hannover. Flügeltüren wurden Anfang der 50er Jahre für Rennfahrzeuge entwickelt, sie fanden aber später nicht den Weg in die Serienproduktion.

Seit einigen Jahren gibt es laut dem TÜV Tuning-Anbieter, die herkömmliche Fronttüren mit Spezialscharnieren zu Scherentüren umrüsten. Im Gegensatz zu Flügeltüren sind die Scharniere der Scherentüren am vorderen Kotflügel auf Lenkradhöhe befestigt, die Türen lassen sich mit Hilfe einer Gasfeder nach oben heben.


Quelle: dpa

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(Bilder: StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)