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Automotor
Weniger Verbrauch, mehr Leistung und geringerer CO2-Ausstoß: Wer mit Direkteinspritzung fährt, ist klar im Vorteil. © Alan Hood/ www.sxc.hu 

Direkteinspritzung: Kraftvolles Flitzen mit wenig Durst

Wie Direkteinspritzer das Fahrvergnügen steigern und den Geldbeutel erleichtern.

Mit einer Direkteinspritzung lässt sich der Verbrauch von Diesel- oder Benzinmotoren im Auto um etwa 15 Prozent senken. Gleichzeitig steigt aber auch die Motorleistung an, erläutert der TÜV Nord in Hannover.

Enorme Durchsetzungskraft

Vorwiegend kommt die moderne Direkteinspritzung bei Dieselfahrzeugen zum Einsatz: Der Kraftstoff gelangt mit einem Druck von bis zu 2500 bar direkt in den Brennraum - ohne den üblichen Umweg über eine sogenannte Vor- oder Wirbelkammer.

Ideale Verbrennung

Auf diese Weise lässt sich die Kraftstoffmenge besser dosieren. Der Dieseltreibstoff verbrennt laut dem TÜV zudem mit einem höheren Wirkungsgrad und damit auch schadstoffärmer.

Bei Benzinern mit Direkteinspritzung gelangt der Kraftstoff im Gegensatz zur konventionellen Saugrohr-Einspritzung ebenfalls direkt in den Brennraum. Kleiner Nachteil der Direkteinspritzung: Die Motoren laufen etwas «rauer».

Quelle: dpa
(Bilder: StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)