Weltweit einheitliche Standards für die Sicherheit von Batterien in Elektroautos fordert der TÜV Süd. Demnach bringen gerade die Lithium-Ionen-Batterien ein erhöhtes Risiko im Hinblick auf elektrische und chemische Sicherheit mit sich.
Das werde bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen noch nicht ausreichend berücksichtigt, teilte die Sachverständigenorganisation auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt mit. Mangelnde Sicherheit aber könnte dem guten Image der Zukunftstechnik und der steigenden Nachfrage schaden.
Als Beispiel für Sicherheitsmängel nennt der TÜV die Tatsache, dass es bei Batterien zwar Crashtests im Hinblick auf Brand- oder Explosionsgefahr gibt. Um ätzende oder toxische Stoffe gehe es dabei aber nicht.
Zudem gebe es bei der Zulassung von Großserienfahrzeugen keine Anforderungen für den Heck-Crash. Gerade im Heck wollen aber viele Hersteller die Antriebe unterbringen. Hingewiesen wurde auch auf den Umstand, dass viele Elektrofahrzeuge noch in Kleinserien gebaut werden - für die noch einmal geringere Anforderungen gelten.
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