Klein, aber oho - wie eine winzige Metall-Öse den Motor schützt.
Der Ölpeilstab im Auto dient dazu, den Ölstand im Motor zu messen - und so mögliche Probleme rechtzeitig zu erkennen. Vom Peilstab ist meist nur ein kleiner Griff oder eine Metall - Öse zu sehen. Der Rest des Stabs steckt im Motor.
Wird der Stab herausgezogen, sind die Markierungen für die Ölstandskontrolle zu erkennen. Bei einem zu niedrigen Ölstand kann ein Motorschaden durch Ölüberhitzung und mangelnde Schmierung eintreten. Ein zu hoher Ölstand verursacht Schaumbildung. Der Motor arbeitet dann mit hohen Reibungsverlusten. Das zu viel eingefüllte Öl kann laut TÜV verbrennen oder durch die Motorentlüftung nach außen gepumpt werden.
Die Differenz zwischen den Marken für Maximum und Minimum beträgt meist etwa einen Liter. Der Ölstand wird in der Regel korrekt angezeigt, wenn der Motor zuvor ein paar Minuten still steht und sich das im Motor zirkulierende Öl in der Ölwanne gesammelt hat.
In neueren Fahrzeugen ersetzen zunehmend elektronische Ölniveausensoren den klassischen Ölpeilstab. Diese Sensoren können zudem die wesentlichen Eigenschaften des Öls kontinuierlich überwachen und so Motorschäden verhindern.
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