BerlinOnline.de

Zündkerzen: Damit der Funke überspringt
Neben dem Ottomotor kommen Zündkerzen auch in Motoren zum Einsatz, die mit Gas betrieben werden. © dpa

Zündkerzen: Damit der Funke überspringt

Benzinmotoren benötigen für ihre Arbeit Zündkerzen: Sie dienen dazu, das Kraftstoff-Luft-Gemisch zu entzünden.

Eine Zündkerze ragt in den Verbrennungsraum des Ottomotors und muss den aussetzerfreien Betrieb beim Kaltstart unter winterlichen Bedingungen ebenso wie bei extremer Vollgas-Fahrt mit Betriebstemperaturen von mehr als 800 Grad Celsius gewährleisten.

Auch bei Motoren, die mit Flüssiggas (LPG) oder verdichtetem Erdgas (CNG) betrieben werden, kommen Zündkerzen zum Einsatz.

Elektrischer Lichtbogen entsteht erst bei ausreichend Spannung

Der elektrische Lichtbogen («Zündfunke») entsteht zwischen der sogenannten Mittelelektrode und der Masseelektrode einer Zündkerze- und zwar dann, wenn die von der Zündspule erzeugte Spannung so groß ist, dass die Elektronen diesen Abstand überwinden können.

Zündkerzengehäuse besteht aus vernickeltem Stahl

Das Zündkerzengehäuse besteht aus vernickeltem Stahl mit einem Sechskant für den Zündkerzenschlüssel, einem Einschraubgewinde und einem Dichtring. Durch einen keramischen Isolator werden der Anschlussbolzen und die Elektroden vom Gehäuse isoliert.

Quelle: dpa
(Bilder: StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)