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Verbundglas
Bei Unfällen schützt Verbundglas den Autofahrer vor umherfliegenden, scharfkantigen Splittern. © Thomas Reimer - www.fotolia.com 

Sicherheitsglas: Verbund- oder Einscheibenglas?

Sicherheitsglas im Auto ist deutlich stabiler und schützt den Fahrer bei einem Unfall vor zusätzlichen Verletzungen.

Verbund-Sicherheitsglas im Auto besteht nicht nur aus einer, sondern aus zwei oder drei Glasscheiben. Zwischen den einzelnen Scheiben sind dünne und sehr reißfeste Folien angebracht.

Verbundglas reduziert im Ernstfall Schnittverletzungen

Die Folien sorgen dafür, dass bei Glasbruch die Scherben haften bleiben. So wird verhindert, dass im Falle eines Unfalls größere Glassplitter herumfliegen. Das Schnittverletzungsrisiko durch einzelne Bruchstücke wird erheblich gemindert.

ECE-Regelung schreibt Sicherheitsglas in Autos vor

Neben Verbundglas gibt es auch Einscheiben-Sicherheitsglas: Dieses Glas wird durch eine spezielle Wärmebehandlung so vorgespannt, dass es bei Glasbruch in ein Netz von Krümeln zerfällt («Krümelglas»), die mehr oder weniger lose zusammenhängen und nicht scharfkantig sind.

In allen Staaten, die sich den Regelungen der UN-Wirtschaftskommission (ECE) angeschlossen haben, müssen laut dem TÜV Scheiben in Kraftfahrzeugen aus Sicherheitsglas bestehen und nach den Bestimmungen der ECE-Regelung 43 amtlich genehmigt sein.

Quelle: dpa
(Bilder: StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)