Wer Benzin statt Diesel tankt, macht den Motor kaputt. Aber wie bekommt man den falschen Kraftstoff wieder aus dem Tank?
Wer beim Tanken zum falschen Zapfhahn greift, riskiert starke Schäden am Auto. Ein Dieselfahrzeug mit Benzin zu betanken, kann zu erheblichen Schäden am Motor führen. Schon geringe Mengen des falschen Treibstoffs lassen bei modernen Common-Rail-Dieselmotoren oder Motoren mit Pumpe-Düse-Technik den Schmierfilm der Einspritzpumpe reißen, warnt der TÜV Nord.
Wer die Fehlbetankung früh bemerkt, sollte den Motor auf keinen Fall starten. So können Kosten für die Reinigung oder den Austausch des Einspritzsystems und der Kraftstoffleitungen abgewendet werden. Fachwerkstätten übernehmen das Abpumpen. Einige Dieselautos haben Sicherheitseinfüllstutzen, die ein Fehlbetanken ausschließen.
Wer Normalbenzin statt Super oder Super Plus tankt, muss sich laut TÜV in der Regel keine Sorgen machen, da moderne Fahrzeuge mit Klopfsensoren ausgestattet sind und sich automatisch auf die schlechtere Benzinqualität einstellen. Allerdings gibt es in Deutschland kaum noch Zapfsäulen mit Normalbenzin.
BerlinOnline Stadtportal Gmbh & Co KG
Karl-Liebknecht-Straße 29
D-10178 Berlin
Tel.: 01805 / 80 77 37
Fax.: 01805 / 00 28 97
(Festnetzpreis 14 ct/min; Mobilfunkpreise maximal 42 ct/min)
info@berlinonline.de
Mehr zum Thema