Die Bremsflüssigkeit im Auto muss spätestens alle zwei Jahre gewechselt werden- nur bei Neuwagen darf man sich mehr Zeit lassen.
Die Bremsflüssigkeit sollte alle zwei Jahre gewechselt werden. Sonst droht ein Versagen der Bremsen wodurch das Unfallrisiko erheblich steigt. Der Grund: «Als sogenannte hygroskopische Flüssigkeit ist sie wasseranziehend», erklärt Arnulf Thiemel vom ADAC Technik Zentrum in Landsberg. «Wenn die Bremsflüssigkeit zum Beispiel bei Bergabfahrten heiß wird, verdampft die aufgenommene Feuchtigkeit, und es bilden sich Dampfblasen», so der Experte. Schon wenige Bläschen im System könnten die Bremsanlage ausfallen lassen.
Damit es nicht dazu kommen kann, empfiehlt Thiemel, die von den Herstellern vorgegebenen Wartungsintervalle einzuhalten. «Bei manchen Neuwagen ist ein Wechsel der Bremsflüssigkeit nach den ersten drei Jahren und ansonsten alle zwei Jahre vorgeschrieben», sagt Thiemel.
Dass Feuchtigkeit überhaupt in die Bremsflüssigkeit gelangen kann, liegt an den Anforderungen an die Leitungen: Die Bremsschläuche müssen wegen der Bewegungen der Räder durch Federung und Lenkung flexibel sein und bestehen deswegen aus einem beweglichen, aber eben nicht ganz dichten Material.
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