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Reifendruck prüfen
Der Reifendruck muss dem Gewicht des Fahrzeugs angepasst werden. Sprich: Bevor es mit Kind und Kegel auf die Autobahn geht, steht noch ein Check an der Tankstelle an. © dpa

Reifendruck einmal im Monat kontrollieren

Ob zu hoch oder zu niedrig: Falscher Reifendruck kann schnell gefährlich werden. Wann und wie Autofahrer den Druck prüfen sollten.

Autofahrer sollten den Reifendruck ihres Wagens mindestens alle vier Wochen prüfen. Das empfiehlt Hans-Georg Marmit von der Sachverständigenorganisation KÜS. «Viele vernachlässigen die regelmäßige Reifendruckkontrolle und sind sich offenbar nicht der Gefahren bewusst, die von einem zu geringen Luftdruck ausgehen.» Schlappe Pneus könnten zum Beispiel die Fahrstabilität beeinträchtigen oder während der Fahrt platzen, weil sie sich stärker aufheizen. Außerdem verschleißen sie schneller, und der Spritverbrauch steigt.

Reifendruck im kalten Zustand prüfen

Der Luftdruck sollte nur bei kalten Reifen kontrolliert werden, am besten kurz nach Fahrtantritt an der nächsten Tankstelle. «Nach 100 Kilometern Autobahnfahrt hat sich die Luft in den Reifen so stark erwärmt, dass man ziemlich sicher falsche Messergebnisse erhält», sagt Marmit. Wie stark Autofahrer die Gummis ihres Wagens aufpumpen müssen, können sie auf einem Aufkleber in der Fahrertür oder in der Tankklappe sowie in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs nachlesen. Bei schwer beladenen oder voll besetzten Fahrzeugen sollte der Luftdruck nach den Herstellervorgaben erhöht werden.

Quelle: dpa
(Bilder: StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)