Nach einem Lackschaden haben Autofahrer bei der Reparatur die Wahl zwischen einer neuen Lackierung oder einer Autofolie. Doch was ist die bessere Lösung?
Im Vergleich zu einer kompletten Neulackierung ist die Autofolie meist günstiger, informiert der TÜV Nord. Sie wird auf dem originalen Fahrzeuglack aufgebracht, der zuvor von Fett und Feuchtigkeit befreit wird. Hochwertige Folien sind den Angaben zufolge UV-beständig, widerstehen Hitze und Kälte und haben auch mit Waschstraßen kein Problem.
Autofolie eignet sich laut dem TÜV Nord auch für Neuwagen oder Leasingfahrzeuge: Ihr Wiederverkaufswert bleibt stabiler, weil der Lack vor leichten Steinschlägen, Kratzern oder Verwitterung geschützt wird und jederzeit ohne Rückstände entfernt werden kann. Allerdings wird eine Autofolie im Durchschnitt nach vier bis sechs Jahren oft rissig oder porös. Generell gilt dem TÜV Nord zufolge: Eine Änderung der Lackfarbe oder eine Folierung in einer anderen Farbe als die ursprüngliche Lackierung muss man nicht in die Fahrzeugpapiere eintragen lassen.
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