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Motorwäsche
Bei viel Schmutz unter der Haube sollten Autofahrer nicht gleich eine Motorwäsche durchführen- denn die Reinigungsmittel greifen den Korrosionsschutz an. © dpa

Motorwäsche: Wann sie nötig ist

Eine Motorwäsche ist nur in Ausnahmefällen notwendig und sollte von Fachleuten ausgeführt werden- sonst drohen Schäden.

Eine gründliche Reinigung des Motors sollte nur in Ausnahmefällen vorgenommen werden, erklärt der TÜV Nord. Eine Motorwäsche sei zum Beispiel bei viel Schmutz und Laub ratsam, wenn der Motor stark verölt ist, Marder Kot hinterlassen haben oder sich nach einem harten Winter viel Salz abgelagert hat.

Hochdruckreiniger können die Elektronik beschädigen

Der Motorblock ist bereits ab Werk gegen Korrosion geschützt. Weil Reinigungsmittel den Korrosionsschutz angreifen, sollte man eine Motorwäsche einem Spezialisten überlassen, der den Motor mit einem Kaltreiniger einsprüht und nach dem Trocknen mit einem Konservierungsmittel versieht.

Gefahr geht laut dem TÜV Nord von Hochdruckreinigern aus: Durch den harten Wasserstrahl können Elektrikanschlüsse und elektronische Geräte wie die Lichtmaschine oder Sicherungskästen schnell beschädigt werden.

Quelle: dpa
(Bilder: StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)