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Airbag
Airbags verringern das Verletzungsrisiko bei Unfällen und blasen sich nach einem Aufprall innerhalb weniger Millisekunden auf. © dpa

Airbag: Das geschieht bei einem Aufprall

Airbags gehören zur Standardausstattung eines Autos und sind wichtige Sicherheitsmaßnahmen. Wie die Technik die Passagiere bei einem Unfall schützt.

Die meisten modernen Autos verfügen serienmäßig über mehrere Airbags oder mindestens einen Frontairbag im Lenkrad für den Fahrer. Die passive Sicherheitstechnik kommt seit den 1980er Jahren in Serienfahrzeugen zum Einsatz und wurde 1967 von Mercedes entwickelt.

Airbag löst aus, sobald Sensoren einen Aufprall melden

Airbags im Auto lösen aus, wenn zwei unabhängig voneinander arbeitende Sensoren einen Aufprall des Fahrzeugs melden und bestätigen. Dann gibt es eine kontrollierte Explosion, und innerhalb von 20 bis 50 Millisekunden bläst ein Gasgenerator die Luftsäcke zum Schutz der Insassen auf, wie der TÜV Nord erläutert.

Umwandlung von Natriumazid in Stickstoff

In der Brennkammer des Gasgenerators befindet sich eine Tablette mit Natriumazid. Die Elektronik des Airbags steuert die Zündpille an, die dann das Natriumazid in Stickstoff umwandelt. Das Gas strömt blitzartig in den Airbag, der vor Verletzungen an Kopf und Oberkörper schützt oder deren Schwere mindert.

Quelle: dpa
(Bilder: StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)